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		<title>FM-3D - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=91</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
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				<updated>2014-04-26T12:36:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im FM-3D-Modell werden fünf Handlungsebenen mit beteiligten Akteuren unterschieden und mit Farben dargestellt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Innerhalb jeder Handlungsebene erfolgen Prozesse mit In- und Output.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Handlungsebenen werden nachfolgend einzeln beschrieben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dieser ebenenweisen Beschreibung wird noch nicht auf die jeweiligen Wechselwirkungen zwischen den Ebenen eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Die Normative Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM (Farbe grau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung; die Akteure sind dementsprechend die verschiedenen Regelsetzer.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Input''' für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen ([http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus Lobbyismus]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke ([http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz Gesetze], [http://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung Verordnungen], [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften], Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken entlang der y-Achse sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die Ergebnisse (d.h. die resultierenden Bestimmungen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer, Verfahren der Regelsetzung und resultierende Regelwerke ===&lt;br /&gt;
==== Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften ====&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU] -&amp;gt; EU-Verordnungen, EU-Richtlinien&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes] -&amp;gt; Bundesgesetze, Bundesverordnungen&lt;br /&gt;
* Bundesländer: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht] -&amp;gt; Landesgesetze, Landesverordnungen&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht] -&amp;gt; Städtische Verordnungen, Städtische Satzungen &lt;br /&gt;
* DGUV [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung]: -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften (UVV)], Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV) sowie Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI), Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR) und Berufsgenossenschaftliche Grundsätze (BGG), insgesamt auch bezeichnet als berufsgenossenschaftliches Vorschriften- und Regelwerk (BGVR)&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ''(ohne eigene Website)'' -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln Technische Regeln] staatlicher Ausschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Normen und Richtlinien ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]; Verfahren der [http://de.wikipedia.org/wiki/Normung Normung] geregelt in [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_820 DIN 820] -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN-Norm DIN-/EN-/ISO-Normen] (und weitere)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.] -&amp;gt; DVGW-Bestimmungen&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.]; Verfahren geregelt in der Satzung VDE 0022 -&amp;gt; VDE-Bestimmungen, DIN VDE-Normen&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.]; Verfahren geregelt in VDI 1000 -&amp;gt; VDI-Richtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen] -&amp;gt; AMEV-Empfehlungen&lt;br /&gt;
* [http://www.gefma.de GEFMA German Facility Management Association e.V.] -&amp;gt; GEFMA-Richtlinien&lt;br /&gt;
* [http://www.realfm.de/produkte-services/publikationen/ RealFM e.V.  Association for Real Estate and Facility Managers] -&amp;gt; RealFM-Leitfäden&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/VDMA VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.] -&amp;gt; VDMA-Einheitsblätter&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/VdS_Schadenverh%C3%BCtung VdS Schadenverhütung] -&amp;gt; VdS-Richtlinien, VdS-Merkblätter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Vorschriften ====&lt;br /&gt;
* Hersteller -&amp;gt; Hersteller-Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit von Regelwerken für den Anwender ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: u.a. [http://de.wikipedia.org/wiki/Technikklausel Technikklauseln], Verbindlichkeit durch Verweis oder durch Vertrag, [http://de.wikipedia.org/wiki/Vermutung_(Recht) Vermutungswirkung])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen von Regelwerken und Regelwerksverfolgung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: Methoden zur Änderung von Regelwerken; Formen der Verkündung von Änderungen; Regelwerksverfolgung/Regelwerksmanagement z. B. in ISO 9001, 14001, GEFMA 710)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Deregulierung.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Deregulierung vs. Überregulierung]]&lt;br /&gt;
Zweck der [http://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung Deregulierung] im Allgemeinen ist eine Liberalisierung der Märkte mit positiven Effekten auf die Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich der Regelwerke mit Relevanz im FM lässt sich feststellen, dass bei Gesetzen, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften tatsächlich sowohl die Anzahl, als auch die Regelungstiefe in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist und weiterhin zurückgeht (im rechten Bild: rotes Feld).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersatzweise verweisen die staatlichen Vorschriften bei technischen Regelungsinhalten dafür immer häufiger auf die [http://de.wikipedia.org/wiki/Anerkannte_Regeln_der_Technik (allgemein) anerkannten Regeln der Technik (aRdT)]. Solche Verweise finden sich beispielsweise in der [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/BJNR095910001.html Trinkwasserverordnung (TrinkwV)] insgesamt 24 mal, in der [http://www.gesetze-im-internet.de/enev_2007/BJNR151900007.html Energieeinsparverordnung (EnEV)] 25 mal (gezählt am 22.03.2014). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl und der Umfang der technischen Regeln von DIN, DVGW, VDE und VDI steigt währenddessen stetig und überkompensiert den Effekt der Deregulierung dadurch bei Weitem (im rechten Bild: blaues Feld). Diese Verlagerung von der öffentlich-rechtlichen zur privaten Regelsetzung wird durch den Staat gefördert (vgl. [http://www.din.de/cmd;jsessionid=1141E41D2B6359349109802F4FDB32B9.1?level=tpl-rubrik&amp;amp;menuid=47388&amp;amp;cmsareaid=47388&amp;amp;menurubricid=47467&amp;amp;cmsrubid=47467&amp;amp;languageid=de Deutsche Normungsstrategie]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als problematisch sind hierbei allerdings folgende Punkte anzusehen:&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung ist für viele Regelsetzer eine unverzichtbare Einnahmequelle; staatliche Zuschüsse finden kaum statt; es bestehen dementsprechende wirtschaftliche Zwänge, mit dem Verkauf der Regeln Umsatz zu erwirtschaften. Hieraus kann ein Interessenkonflikt entstehen, nicht nur solche Inhalte zu regeln, die der Regelung bedürfen, sondern auch solche, deren Regelung lukrativ erscheint.&lt;br /&gt;
* Aufgrund der wirtschaftlichen Zwänge ist private Regelsetzung ggf. nicht neutral sachorientiert, sondern umsatz- und gewinnorientiert, d.h. käuflich.&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung findet meist ohne Beteiligung der Verbraucher/Kunden/Endanwender statt; sie unterliegt weder einem Interessenausgleich, noch einer staatlichen Aufsicht, noch einer unabhängigen Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritikpunkte ===&lt;br /&gt;
Gängige Kritikpunkte an der Regelsetzung in Deutschland sind:&lt;br /&gt;
* Deutschland ist überreguliert; eine angestrebte Deregulierung findet de facto nicht statt; die Zahl der Regelwerke ist insgesamt zu hoch.&lt;br /&gt;
* Die Regelungsgebiete der einzelnen Regelsetzer überschneiden sich zu stark; dadurch kommt es zu unübersichtlichen Doppelregelungen (z. B. Staatliche und berufsgenossenschaftliche Regelungen zum Arbeitsschutz; gleichzeitige Geltung von DIN und DIN EN-Normen mit unterschiedlichen Inhalten zum gleichen Thema).&lt;br /&gt;
* Der Föderalismus bewirkt im Bauordnungsrecht ein in der Sache nicht zu rechtfertigendes Nebeneinander von 16 Landesbauordnungen mit jeweils dazugehörigen Sonderbauverordnungen, Prüfverordnungen, Technischen Baubestimmungen und dgl. Für bundesweit agierende Anwender ist dies mit unnötigem Mehraufwand verbunden&lt;br /&gt;
* Für den Anwender sind private technische Regeln kostenpflichtig und aufgrund regelmäßiger (und teils weit überproportionaler) Preissteigerungen in den letzten Jahren ein nicht unerheblicher Kostenfaktor geworden. Gleichzeitig hat der Anwender aber keine Wahl, diese Regeln nicht zu beschaffen, wenn er regelwerkskonform handeln will. Zudem ist die Handhabung oft unpraktisch (z. B. Verbot der innerbetrieblichen Vervielfältigung von VDE-Bestimmungen, damit Verbot der Digitalisierung und Bereitstellung in einem Unternehmens-Intranet).&lt;br /&gt;
* Einflussnahmemöglichkeiten an privaten technischen Regeln durch Anwender bestehen nur durch Mitarbeit in den Gremien (was tlw. wiederum kostenpflichtig und sehr zeitaufwändig ist) oder durch Einspruch gegen ein Regelwerk innerhalb der Einspruchsphase. Allerdings dauern die Einspruchsphasen tlw. nur wenige Monate, auch die Entwürfe sind teils kostenpflichtig und Einsprüche können von den Ausschüssen leicht abgewiesen werden. Den Anwendern wird es dadurch erschwert, Einfluss zu nehmen. Nach Ende der Einspruchsphase und mit Veröffentlichung einer Ausgabe (Weißdruck) ist das Regelwerk praktisch nicht mehr zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
Eine normative Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* GEFMA 900 Gesetze, Verordnungen, UVVorschriften im FM; jährlich neu herausgegeben von [http://www.gefma.de GEFMA e.V.]; 873 Einträge in 2014&lt;br /&gt;
* GEFMA 910 Normen und Richtlinien im FM; a.a.O.; 1.038 Einträge in 2014 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2: Die Behörden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene''' (Farbe gelb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsvorbehalt ====&lt;br /&gt;
Diverse Aktivitäten innerhalb des FM stehen unter einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigungsvorbehalt Genehmigungsvorbehalt], d.h. sie bedürfen einer Genehmigung oder Erlaubnis. Hierzu zählen u.a.:&lt;br /&gt;
* Ausübung bestimmter Gewerbe (z. B. Bewachungsgewerbe nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34a.html § 34a Gewerbeordnung (GewO)] oder Makler nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34c.html § 34c GewO])&lt;br /&gt;
* Arbeitnehmerüberlassung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/a_g/__1.html § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)])&lt;br /&gt;
* Errichtung, wesentliche Änderung, Nutzungsänderung oder Abbruch baulicher Anlagen (nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungen_(Deutschland) Landes-Bauordnungen])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder Betrieb umweltrelevanter technischer Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__4.html § 4 BImSchG])&lt;br /&gt;
* Montage, Installation, Betrieb, wesentliche Veränderungen und Änderungen der Bauart oder der Betriebsweise von bestimmten [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsbed%C3%BCrftige_Anlage überwachungsbedürftigen Anlagen] (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__13.html § 13 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern in geschlossenen Räumen bzw. mehr als 1.000 Besuchern innerhalb baulicher Anlagen im Freien (= Betrieb einer Versammlungsstätte nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Versammlungsst%C3%A4ttenverordnung Versammlungsstättenverordnungen (VStättVOen)])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsverfahren ====&lt;br /&gt;
Die zuständigen Genehmigungsbehörden führen auf Antrag Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren durch, z. B. für [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugenehmigung Baugenehmigungen] oder Gewerbeerlaubnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' für Genehmigungsverfahren sind einerseits die Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauleitplanung Bauleitplanung] mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungsplänen].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen. Die Auflagen und Nebenbestimmungen in Bescheiden sind rechtlich bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht, bei der Aufsichtsbehörden die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften in ihrem jeweiligen Sachgebiet überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Organisation der behördlichen Aufsicht====&lt;br /&gt;
Die behördliche Aufsicht ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich organisiert. Länderspezifische Aufsichtsbehörden mit Relevanz im FM sind u.a.:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeaufsicht Gewerbeaufsicht] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerberecht_(Deutschland) Gewerberechts], ggf. auch Arbeits- und/oder Umweltschutz)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauaufsichtsbeh%C3%B6rde Bauaufsichtsbehörden] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrechts])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerpolizei Feuerpolizei] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutz Brandschutzes])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Regierungspr%C3%A4sidium Regierungspräsidien] (mit unterschiedlichem Aufgabenzuschnitt)&lt;br /&gt;
sowie bundeseinheitlich:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitsamt Gesundheitsämter] (in Hygienefragen, z. B. bei Trinkwasserversorgungsanlagen nach [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/__18.html § 18 TrinkwV] und [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/__19.html § 19 TrinkwV])&lt;br /&gt;
* Unfall-Versicherungsträger ([http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaften] oder [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallkasse Unfallkassen]) (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsschutz Arbeitsschutzes])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufgaben der Aufsichtsbehörden ====&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Aufsichtsbehörden gehören:&lt;br /&gt;
* Durchführung eigener Aufsichtsmaßnahmen, z. B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandverh%C3%BCtungsschau Feuer-/Brandverhütungsschauen]&lt;br /&gt;
* Entgegennahme und Verfolgung von Anzeigen durch Dritte&lt;br /&gt;
* Treffen von Anordnungen, z. B. nach [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/__20.html § 20 TrinkwV]&lt;br /&gt;
* Verhängen von Sanktionen im Ordnungsrecht, z. B. Bußgelder&lt;br /&gt;
* ''Mitwirkung im Strafrecht (?)''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben werden die Aufsichtsbehörden unterstützt durch die Verpflichtung neutraler Dritter, bestimmte Sachverhalte (z. B. schwere Mängel oder Fristenüberschreitungen) anzuzeigen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* Prüfsachverständige nach Landesbaurecht (z. B. in NRW gemäß § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PrüfVO)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schornsteinfeger Schornsteinfeger] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/schfhwg/__5.html § 5 Abs. 2 SchfHwG])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Zugelassene_%C3%9Cberwachungsstelle Zugelassene Überwachungsstellen (ZÜS)] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__20.html § 20 BetrSichV])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Anwender (Adressaten der Vorschriften) selbst bestehen zahlreiche Anzeigepflichten gegenüber den Behörden:&lt;br /&gt;
* Meldepflichtige Arbeitsunfälle (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__193.html § 193 SGB VII])&lt;br /&gt;
* Unfall- und Schadensanzeigen beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__18.html § 18 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Diverse Anzeigepflichten bei Wasserversorgungsanlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/__13.html § 13 TrinkwV])&lt;br /&gt;
* sowie zahlreiche weitere Anzeigepflichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit behördlicher Anordnungen für den Anwender ===&lt;br /&gt;
Behördliche Anordnungen sollten unbedingt beachtet werden. Ein Verstoß dagegen ist i.d.R. mit empfindlichen Geldbußen sowie unter Umständen auch mit Strafe bewehrt. Beispiele dafür sind:&lt;br /&gt;
* Bußgeld wegen Zuwiderhandlung gegen eine vollziehbare Anordnung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__25.html § 25 Abs. 1 ArbSchG])&lt;br /&gt;
* Strafe bei beharrlicher Wiederholung ([http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__26.html § 26 ArbSchG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
'''Input''' der behördlichen Aufsicht sind rechtsrelevante Erkenntnisse, die ein Handeln der Behörde bewirken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind Anordnungen oder Sanktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Behörden-Ebene sind die Prozessschritte (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Ergebnisse (Auflagen und Nebenbestimmungen, Anordnungen und Sanktionen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt z. B. Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und den Abbruch baulicher und technischer Anlagen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behörden-Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3: Die Nutzer- /Kunden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die dritte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Nutzer- /Kunden-Ebene''' (Farbe grün).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Bedarfsplanung im FM ist es, [http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis Bedürfnisse] zu identifizieren, zu [http://de.wikipedia.org/wiki/Verifizieren verifizieren] und (mittels entsprechender Entscheidungen) zunächst in [http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarf Bedarfe] umzuwandeln, die dann in einem zweiten Schritt in konkrete Anforderungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedürfnisse und Bedarfe ====&lt;br /&gt;
Bei diesem ersten Umwandlungsschritt sind die ermittelten Bedürfnisse einerseits daraufhin zu überprüfen, ob deren Erfüllung mit öffentlich-rechtlichen Bestimmungen sowie den Unternehmenszielen vereinbar sind und andererseits, ob die erforderlichen Ressourcen (Kapital, Personal etc.) zur Verfügung gestellt werden können und sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedarfsplanung im FM bezieht sich dabei auf die Aspekte '''Mensch''', '''Arbeitsplatz''' und '''Kernprozess''' (people, place, process).&lt;br /&gt;
* Gängige Bedürfnisse und Bedarfe von Menschen, die mittels FM befriedigt werden können und sollen, sind insbesondere Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies ist Gegenstand des Arbeitsschutzes und in Deutschland vollumfänglich geregelt.&lt;br /&gt;
* Bedarfe des Arbeitsplatzes sind einerseits die individuelle Arbeitsplatzgestaltung und andererseits die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander. Die Arbeitsplatzgestaltung ist in Deutschland durch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsst%C3%A4ttenverordnung_(Deutschland) Arbeitssstättenverordnung] sowie die zugehörigen [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln_f%C3%BCr_Arbeitsst%C3%A4tten Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)] geregelt. Die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander (zwecks Optimierung der gegenseitigen Wechselbeziehungen) ist Gegenstand einer Betriebsplanung.&lt;br /&gt;
* Die Bedarfe von Kernprozessen sind naturgemäß prozess-spezifisch und im Einzelnen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedarfe und Anforderungen ====&lt;br /&gt;
Im zweiten Umwandlungsschritt müssen die Bedarfe in konkrete Anforderungen umgesetzt werden. Dies erfolgt in der Regel mittels [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsbeschreibung Leistungsbeschreibungen], [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsverzeichnis Leistungsverzeichnissen (LVs)], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenheft Lastenheften], [http://de.wikipedia.org/wiki/Spezifikation Spezifikationen] oder dgl. Für die Konkretisierung von Anforderungen sind Service Level hilfreich, die nach vertraglicher Vereinbarung als [http://de.wikipedia.org/wiki/Service-Level-Agreement Service Level Agreements (SLA)] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibung der Anforderungen kann sowohl tätigkeitsorientiert, als auch ergebnisorientiert erfolgen. ''(noch näher auszuformulieren)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung solcher leistungsbeschreibender Dokumente mit den darin enthaltenen Anforderungen erfolgt im FM meist durch technische Abteilungen bzw. Ingenieurbüros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
Ein häufig anzutreffendes Problem besteht darin, dass die Anforderungen nicht hinreichend präzise formuliert werden und damit Spielräume für mindere Qualität eröffnen. Dies kann einerseits damit erklärt werden, dass Dienstleistungen im Allgemeinen und FM-/FS-Leistungen im Besonderen schwieriger präzise zu beschreiben sind, als beispielsweise Industrieprodukte. Ferner sind diese Serviceleistungen sehr vielfältig und individuell und dadurch nicht leicht zu standardisieren. Und schließlich bestehen in der Beschreibung solcher Serviceleistungen und der daran gestellten Anforderungen noch keine jahrzehntelangen Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_18205 DIN 18205] Bedarfsplanung im Bauwesen; Beuth-Verlag; Ausgabe 1996-04&lt;br /&gt;
* GEFMA 520 Standardleistungsverzeichnis Facility Services; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rechtliche Rahmenbedingungen für Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Vergaberecht, GWB, VOB/A, VOL/A, Vermeidung von Korruption, Compliance etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten der Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Einzelvergaben, Paketvergaben, Systemvergaben, Vor- und Nachteile''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Mangelnde Präzision der LVs, mangelnde Abstimmung zwischen LV und Vertrag, unangemessener Preisdruck in Vergabeverhandlungen, Minderleistungen, Nachtragsmanagement etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* GEFMA 510 Mustervertrag Gebäudemanagement; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsicht durch Kunden (Auftraggeber) ===&lt;br /&gt;
Nach den Grundregeln der Delegation (GEFMA 190) muss auch ein Kunde (Auftraggeber) von FM-/FS-Leistungen eine Aufsicht darüber ausüben, ob die von ihm beauftragten Leistungen ordnungsgemäß erbracht werden. (Die Art und Weise, wie diese Aufsicht realisiert werden kann, wird an anderer Stelle beschrieben.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 4: Die Facility Management-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die vierte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Management-Ebene''' (Farbe hellblau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-38b_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Handlungsebenen 4+5 (frontal)]]&lt;br /&gt;
Auf dieser Ebene erfolgen die reinen Management-Leistungen des FM, d.h. Planungs-, Steuerungs-, Koordinierungs-, Führungsaufgaben etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FM-Ebene kann weiter in eine strategische und eine taktische Unter-Ebene untergegliedert werden, was dem FM-Modell der DIN EN 15221 entspräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevorzugt wird hier jedoch eine Untergliederung im Sinne des PDCA-Zyklus; wobei die Unter-Ebenen ''Plan'', ''Check'' und ''Act'' der Handlungsebene 4 (Facility Management) zugeordnet werden, die Unter-Ebene ''Do'' als operative Ebene der Handlungsebene 5 (Facility Services).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plan ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-26_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FM-Ebene (Plan) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-26a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FM-Ebene (Plan) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Planung im FM sind die nachfolgend aufgeführten Planungsleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' sind die zutreffenden normativen Bestimmungen, die behödlichen Auflagen und die vertraglich vereinbarten Leistungen zur Erfüllung der Kunden-Anforderungen. '''Output''' sind konkrete Maßnahmenpläne (d.h. Festlegungen, ''wann'' etwas zu tun ist) und Prozessbeschreibungen und/oder Verfahrensanweisungen (d.h. Festlegungen, ''wie'' etwas zu tun ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Festlegung der betrieblichen Organisation ====&lt;br /&gt;
Es besteht die Notwendigkeit, eine den Aufgaben und der Größe des Unternehmens angemessene betriebliche Organisation festzulegen (vgl. [http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__3.html § 3 Abs. 2 ArbSchG]). Dies dient sowohl der Wirksamkeit der innerbetrieblichen Delegation von Pflichten, als auch der Vermeidung eines [http://de.wikipedia.org/wiki/Organisationsverschulden Organisationsverschuldens] im Schadensfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festlegungen erfolgen entweder für das gesamte Unternehmen oder für Teilbereiche daraus. Anzutreffende Formen sind z. B.&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Organisationshandbuch Organisationshandbücher (OHB)]&lt;br /&gt;
* Managementhandbücher (z. B. Qualitätsmanagement-Handbücher QHB)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebshandbuch Betriebshandbücher] (vgl. in der Luftfahrt verbindlich vorgeschriebene Flugplatzhandbücher nach [http://www.gesetze-im-internet.de/luftvzo/__45a.html § 45a LuftVZO])&lt;br /&gt;
* Objekthandbücher&lt;br /&gt;
oder dgl. (mit mehr oder weniger überschneidenden Inhalten).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;quot;Handbuch&amp;quot; ist dabei nicht wörtlich als ein gebundenes Buch zu verstehen, sondern als eine Zusammenstellung verbindlicher organisatorischer Festlegungen in einer logischen Struktur. Dies kann ebenso in Form von unternehmensinternen Intranetseiten erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Inhalte von Handbüchern sind: &lt;br /&gt;
* Vorwort/Einleitung&lt;br /&gt;
* Anwendungs-/Geltungsbereich (sachlich: Gesamtunternehmen/Tochterunternehmen/einzelnes Aufgabenfeld/einzelnes Projekt; örtlich: global/national/regional) &lt;br /&gt;
* Grundsätze (Unternehmensgrundsätze, Leitbilder)&lt;br /&gt;
* Aufbauorganisation (globale/nationale/regionale/aufgaben-/projektbezogene Strukturen; Organigramm mit Hierarchieebenen, Geschäftsbereichen; Stellvertreter-/Unterschriftsregelungen)&lt;br /&gt;
* Ablauforganisation/Prozesse&lt;br /&gt;
* Zuständigkeiten&lt;br /&gt;
* Anhänge: Verfahrens-/Arbeitsanweisungen etc.&lt;br /&gt;
''(noch zu ergänzen: Pflege und Dokumentation von Handbüchern, Akzeptanz bei Mitarbeitern)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regelwerksanalyse und -verfolgung ====&lt;br /&gt;
Aus der Gesamtheit der normativen Bestimmungen (aus Handlungsebene 1) werden auftrags-spezifisch diejenigen Bestimmungen selektiert, die aufgrund der/des Objekt-Standorte(s), Nutzungsart(en) und Ausstattung(en) zutreffen. Über den gesamten zeitlichen Verlauf des Auftrages sind diese Bestimmungen zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufgabenanalyse ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Risikoanalyse ====&lt;br /&gt;
(gemäß GEFMA 192)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entwurfsplanung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ressourcenplanung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Delegation ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Detailplanung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prozesse und Verfahren ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Check ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-27_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FM-Ebene (Check) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-27a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FM-Ebene (Check) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Überprüfung im FM ist es, mit einem abgestuften Verfahren aus ''Aufsicht im Regelfall'', ''Überprüfung im Zweifelsfall'' und ''Stichprobenkontrollen'' festzustellen, ob die getroffenen Maßnahmen wirksam sind und ob sowohl die eigenen Mitarbeiter, als auch etwaige externe Nachunternehmer ordnungsgemäß arbeiten. Dies dient sowohl der Qualitätssicherung, als auch der Erfüllung der Aufsichtspflichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' sind die erbrachten Leistungen und die dazugehörige nachweisende Dokumentation. '''Output''' sind Überprüfungsergebnisse in Form der Bestätigung einwandfreier Leistungen, Erkenntnisse über aufgetretene Fehler und Verbesserungspotenziale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufsicht im Regelfall ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überprüfung im Zweifelsfall ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stichprobenkontrollen ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Act ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-28_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FM-Ebene (Act) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-28a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FM-Ebene (Act) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ursachenanalyse ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prozessoptimierung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fehlerkorrektur ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 5: Die Facility Service-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die fünfte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Service-Ebene''' (Farbe dunkelblau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Do ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-29_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FS-Ebene (Do) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-29a2_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FS-Ebene (Do) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=Datei:FM-3D_Bild-38b_300dpi.jpeg&amp;diff=90</id>
		<title>Datei:FM-3D Bild-38b 300dpi.jpeg</title>
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				<updated>2014-04-26T12:29:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Handlungsebenen 4+5 (frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Handlungsebenen 4+5 (frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=Datei:FM-3D_Bild-38a_300dpi.jpeg&amp;diff=89</id>
		<title>Datei:FM-3D Bild-38a 300dpi.jpeg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=Datei:FM-3D_Bild-38a_300dpi.jpeg&amp;diff=89"/>
				<updated>2014-04-26T12:27:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Handlungsebenen 1-5 (frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Handlungsebenen 1-5 (frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=88</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=88"/>
				<updated>2014-04-07T15:10:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im FM-3D-Modell werden fünf Handlungsebenen mit beteiligten Akteuren unterschieden und mit Farben dargestellt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Innerhalb jeder Handlungsebene erfolgen Prozesse mit In- und Output.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Handlungsebenen werden nachfolgend einzeln beschrieben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dieser ebenenweisen Beschreibung wird noch nicht auf die jeweiligen Wechselwirkungen zwischen den Ebenen eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Die Normative Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM (Farbe grau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung; die Akteure sind dementsprechend die verschiedenen Regelsetzer.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Input''' für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen ([http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus Lobbyismus]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke ([http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz Gesetze], [http://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung Verordnungen], [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften], Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken entlang der y-Achse sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die Ergebnisse (d.h. die resultierenden Bestimmungen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer, Verfahren der Regelsetzung und resultierende Regelwerke ===&lt;br /&gt;
==== Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften ====&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU] -&amp;gt; EU-Verordnungen, EU-Richtlinien&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes] -&amp;gt; Bundesgesetze, Bundesverordnungen&lt;br /&gt;
* Bundesländer: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht] -&amp;gt; Landesgesetze, Landesverordnungen&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht] -&amp;gt; Städtische Verordnungen, Städtische Satzungen &lt;br /&gt;
* DGUV [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung]: -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften (UVV)], heute Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV) sowie Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI), Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR) und Berufsgenossenschaftliche Grundsätze (BGG), insgesamt auch bezeichnet als berufsgenossenschaftliches Vorschriften- und Regelwerk (BGVR)&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ''(ohne eigene Website)'' -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln Technische Regeln] staatlicher Ausschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Normen und Richtlinien ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]; Verfahren der [http://de.wikipedia.org/wiki/Normung Normung] geregelt in [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_820 DIN 820] -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN-Norm DIN-/EN-/ISO-Normen] (und weitere)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.] -&amp;gt; DVGW-Bestimmungen&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.]; Verfahren geregelt in der Satzung VDE 0022 -&amp;gt; VDE-Bestimmungen, DIN VDE-Normen&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.]; Verfahren geregelt in VDI 1000 -&amp;gt; VDI-Richtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen] -&amp;gt; AMEV-Empfehlungen&lt;br /&gt;
* [http://www.gefma.de GEFMA German Facility Management Association e.V.] -&amp;gt; GEFMA-Richtlinien&lt;br /&gt;
* [http://www.realfm.de/produkte-services/publikationen/ RealFM e.V.  Association for Real Estate and Facility Managers] -&amp;gt; RealFM-Leitfäden&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/VDMA VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.] -&amp;gt; VDMA-Einheitsblätter&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/VdS_Schadenverh%C3%BCtung VdS Schadenverhütung] -&amp;gt; VdS-Richtlinien, VdS-Merkblätter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Vorschriften ====&lt;br /&gt;
* Hersteller -&amp;gt; Hersteller-Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit von Regelwerken für den Anwender ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: u.a. [http://de.wikipedia.org/wiki/Technikklausel Technikklauseln], Verbindlichkeit durch Verweis oder durch Vertrag, [http://de.wikipedia.org/wiki/Vermutung_(Recht) Vermutungswirkung])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen von Regelwerken und Regelwerksverfolgung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: Methoden zur Änderung von Regelwerken; Formen der Verkündung von Änderungen; Regelwerksverfolgung/Regelwerksmanagement z. B. in ISO 9001, 14001, GEFMA 710)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Deregulierung.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Deregulierung vs. Überregulierung]]&lt;br /&gt;
Zweck der [http://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung Deregulierung] im Allgemeinen ist eine Liberalisierung der Märkte mit positiven Effekten auf die Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich der Regelwerke mit Relevanz im FM lässt sich feststellen, dass bei Gesetzen, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften tatsächlich sowohl die Anzahl, als auch die Regelungstiefe in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist und weiterhin zurückgeht (im rechten Bild: rotes Feld).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersatzweise verweisen die staatlichen Vorschriften bei technischen Regelungsinhalten dafür immer häufiger auf die [http://de.wikipedia.org/wiki/Anerkannte_Regeln_der_Technik (allgemein) anerkannten Regeln der Technik (aRdT)]. Solche Verweise finden sich beispielsweise in der [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/BJNR095910001.html Trinkwasserverordnung (TrinkwV)] insgesamt 24 mal, in der [http://www.gesetze-im-internet.de/enev_2007/BJNR151900007.html Energieeinsparverordnung (EnEV)] 25 mal (gezählt am 22.03.2014). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl und der Umfang der technischen Regeln von DIN, DVGW, VDE und VDI steigt währenddessen stetig und überkompensiert den Effekt der Deregulierung dadurch bei Weitem (im rechten Bild: blaues Feld). Diese Verlagerung von der öffentlich-rechtlichen zur privaten Regelsetzung wird durch den Staat gefördert (vgl. [http://www.din.de/cmd;jsessionid=1141E41D2B6359349109802F4FDB32B9.1?level=tpl-rubrik&amp;amp;menuid=47388&amp;amp;cmsareaid=47388&amp;amp;menurubricid=47467&amp;amp;cmsrubid=47467&amp;amp;languageid=de Deutsche Normungsstrategie]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als problematisch sind hierbei allerdings folgende Punkte anzusehen:&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung ist für viele Regelsetzer eine unverzichtbare Einnahmequelle; staatliche Zuschüsse finden kaum statt; es bestehen dementsprechende wirtschaftliche Zwänge, mit dem Verkauf der Regeln Umsatz zu erwirtschaften. Hieraus kann ein Interessenkonflikt entstehen, nicht nur solche Inhalte zu regeln, die der Regelung bedürfen, sondern auch solche, deren Regelung lukrativ erscheint.&lt;br /&gt;
* Aufgrund der wirtschaftlichen Zwänge ist private Regelsetzung ggf. nicht neutral sachorientiert, sondern umsatz- und gewinnorientiert, d.h. käuflich.&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung findet meist ohne Beteiligung der Verbraucher/Kunden/Endanwender statt; sie unterliegt weder einem Interessenausgleich, noch einer staatlichen Aufsicht, noch einer unabhängigen Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritikpunkte ===&lt;br /&gt;
Gängige Kritikpunkte an der Regelsetzung in Deutschland sind:&lt;br /&gt;
* Deutschland ist überreguliert; eine angestrebte Deregulierung findet de facto nicht statt; die Zahl der Regelwerke ist insgesamt zu hoch.&lt;br /&gt;
* Die Regelungsgebiete der einzelnen Regelsetzer überschneiden sich zu stark; dadurch kommt es zu unübersichtlichen Doppelregelungen (z. B. Staatliche und berufsgenossenschaftliche Regelungen zum Arbeitsschutz; gleichzeitige Geltung von DIN und DIN EN-Normen mit unterschiedlichen Inhalten zum gleichen Thema).&lt;br /&gt;
* Der Föderalismus bewirkt im Bauordnungsrecht ein in der Sache nicht zu rechtfertigendes Nebeneinander von 16 Landesbauordnungen mit jeweils dazugehörigen Sonderbauverordnungen, Prüfverordnungen, Technischen Baubestimmungen und dgl. Für bundesweit agierende Anwender ist dies mit unnötigem Mehraufwand verbunden&lt;br /&gt;
* Für den Anwender sind private technische Regeln kostenpflichtig und aufgrund regelmäßiger (und teils weit überproportionaler) Preissteigerungen in den letzten Jahren ein nicht unerheblicher Kostenfaktor geworden. Gleichzeitig hat der Anwender aber keine Wahl, diese Regeln nicht zu beschaffen, wenn er regelwerkskonform handeln will. Zudem ist die Handhabung oft unpraktisch (z. B. Verbot der innerbetrieblichen Vervielfältigung von VDE-Bestimmungen, damit Verbot der Digitalisierung und Bereitstellung in einem Unternehmens-Intranet).&lt;br /&gt;
* Einflussnahmemöglichkeiten an privaten technischen Regeln durch Anwender bestehen nur durch Mitarbeit in den Gremien (was tlw. wiederum kostenpflichtig und sehr zeitaufwändig ist) oder durch Einspruch gegen ein Regelwerk innerhalb der Einspruchsphase. Allerdings dauern die Einspruchsphasen tlw. nur wenige Monate, auch die Entwürfe sind teils kostenpflichtig und Einsprüche können von den Ausschüssen leicht abgewiesen werden. Den Anwendern wird es dadurch erschwert, Einfluss zu nehmen. Nach Ende der Einspruchsphase und mit Veröffentlichung einer Ausgabe (Weißdruck) ist das Regelwerk praktisch nicht mehr zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
Eine normative Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* GEFMA 900 Gesetze, Verordnungen, UVVorschriften im FM; jährlich neu herausgegeben von [http://www.gefma.de GEFMA e.V.]; 873 Einträge in 2014&lt;br /&gt;
* GEFMA 910 Normen und Richtlinien im FM; a.a.O.; 1.038 Einträge in 2014 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2: Die Behörden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene''' (Farbe gelb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsvorbehalt ====&lt;br /&gt;
Diverse Aktivitäten innerhalb des FM stehen unter einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigungsvorbehalt Genehmigungsvorbehalt], d.h. sie bedürfen einer Genehmigung oder Erlaubnis. Hierzu zählen u.a.:&lt;br /&gt;
* Ausübung bestimmter Gewerbe (z. B. Bewachungsgewerbe nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34a.html § 34a Gewerbeordnung (GewO)] oder Makler nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34c.html § 34c GewO])&lt;br /&gt;
* Arbeitnehmerüberlassung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/a_g/__1.html § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)])&lt;br /&gt;
* Errichtung, wesentliche Änderung, Nutzungsänderung oder Abbruch baulicher Anlagen (nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungen_(Deutschland) Landes-Bauordnungen])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder Betrieb umweltrelevanter technischer Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__4.html § 4 BImSchG])&lt;br /&gt;
* Montage, Installation, Betrieb, wesentliche Veränderungen und Änderungen der Bauart oder der Betriebsweise von bestimmten [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsbed%C3%BCrftige_Anlage überwachungsbedürftigen Anlagen] (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__13.html § 13 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern in geschlossenen Räumen bzw. mehr als 1.000 Besuchern innerhalb baulicher Anlagen im Freien (= Betrieb einer Versammlungsstätte nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Versammlungsst%C3%A4ttenverordnung Versammlungsstättenverordnungen (VStättVOen)])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsverfahren ====&lt;br /&gt;
Die zuständigen Genehmigungsbehörden führen auf Antrag Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren durch, z. B. für [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugenehmigung Baugenehmigungen] oder Gewerbeerlaubnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' für Genehmigungsverfahren sind einerseits die Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauleitplanung Bauleitplanung] mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungsplänen].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen. Die Auflagen und Nebenbestimmungen in Bescheiden sind rechtlich bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht, bei der Aufsichtsbehörden die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften in ihrem jeweiligen Sachgebiet überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Organisation der behördlichen Aufsicht====&lt;br /&gt;
Die behördliche Aufsicht ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich organisiert. Länderspezifische Aufsichtsbehörden mit Relevanz im FM sind u.a.:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeaufsicht Gewerbeaufsicht] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerberecht_(Deutschland) Gewerberechts], ggf. auch Arbeits- und/oder Umweltschutz)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauaufsichtsbeh%C3%B6rde Bauaufsichtsbehörden] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrechts])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerpolizei Feuerpolizei] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutz Brandschutzes])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Regierungspr%C3%A4sidium Regierungspräsidien] (mit unterschiedlichem Aufgabenzuschnitt)&lt;br /&gt;
sowie bundeseinheitlich:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitsamt Gesundheitsämter] (in Hygienefragen, z. B. bei Trinkwasserversorgungsanlagen nach [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/__18.html § 18 TrinkwV] und [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/__19.html § 19 TrinkwV])&lt;br /&gt;
* Unfall-Versicherungsträger ([http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaften] oder [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallkasse Unfallkassen]) (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsschutz Arbeitsschutzes])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufgaben der Aufsichtsbehörden ====&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Aufsichtsbehörden gehören:&lt;br /&gt;
* Durchführung eigener Aufsichtsmaßnahmen, z. B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandverh%C3%BCtungsschau Feuer-/Brandverhütungsschauen]&lt;br /&gt;
* Entgegennahme und Verfolgung von Anzeigen durch Dritte&lt;br /&gt;
* Treffen von Anordnungen, z. B. nach [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/__20.html § 20 TrinkwV]&lt;br /&gt;
* Verhängen von Sanktionen im Ordnungsrecht, z. B. Bußgelder&lt;br /&gt;
* ''Mitwirkung im Strafrecht (?)''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben werden die Aufsichtsbehörden unterstützt durch die Verpflichtung neutraler Dritter, bestimmte Sachverhalte (z. B. schwere Mängel oder Fristenüberschreitungen) anzuzeigen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* Prüfsachverständige nach Landesbaurecht (z. B. in NRW gemäß § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PrüfVO)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schornsteinfeger Schornsteinfeger] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/schfhwg/__5.html § 5 Abs. 2 SchfHwG])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Zugelassene_%C3%9Cberwachungsstelle Zugelassene Überwachungsstellen (ZÜS)] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__20.html § 20 BetrSichV])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Anwender (Adressaten der Vorschriften) selbst bestehen zahlreiche Anzeigepflichten gegenüber den Behörden:&lt;br /&gt;
* Meldepflichtige Arbeitsunfälle (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__193.html § 193 SGB VII])&lt;br /&gt;
* Unfall- und Schadensanzeigen beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__18.html § 18 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Diverse Anzeigepflichten bei Wasserversorgungsanlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/__13.html § 13 TrinkwV])&lt;br /&gt;
* sowie zahlreiche weitere Anzeigepflichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit behördlicher Anordnungen für den Anwender ===&lt;br /&gt;
Behördliche Anordnungen sollten unbedingt beachtet werden. Ein Verstoß dagegen ist i.d.R. mit empfindlichen Geldbußen sowie unter Umständen auch mit Strafe bewehrt. Beispiele dafür sind:&lt;br /&gt;
* Bußgeld wegen Zuwiderhandlung gegen eine vollziehbare Anordnung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__25.html § 25 Abs. 1 ArbSchG])&lt;br /&gt;
* Strafe bei beharrlicher Wiederholung ([http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__26.html § 26 ArbSchG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
'''Input''' der behördlichen Aufsicht sind rechtsrelevante Erkenntnisse, die ein Handeln der Behörde bewirken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind Anordnungen oder Sanktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Behörden-Ebene sind die Prozessschritte (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Ergebnisse (Auflagen und Nebenbestimmungen, Anordnungen und Sanktionen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt z. B. Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und den Abbruch baulicher und technischer Anlagen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behörden-Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3: Die Nutzer- /Kunden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die dritte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Nutzer- /Kunden-Ebene''' (Farbe grün).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Bedarfsplanung im FM ist es, [http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis Bedürfnisse] zu identifizieren, zu [http://de.wikipedia.org/wiki/Verifizieren verifizieren] und (mittels entsprechender Entscheidungen) zunächst in [http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarf Bedarfe] umzuwandeln, die dann in einem zweiten Schritt in konkrete Anforderungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedürfnisse und Bedarfe ====&lt;br /&gt;
Bei diesem ersten Umwandlungsschritt sind die ermittelten Bedürfnisse einerseits daraufhin zu überprüfen, ob deren Erfüllung mit öffentlich-rechtlichen Bestimmungen sowie den Unternehmenszielen vereinbar sind und andererseits, ob die erforderlichen Ressourcen (Kapital, Personal etc.) zur Verfügung gestellt werden können und sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedarfsplanung im FM bezieht sich dabei auf die Aspekte '''Mensch''', '''Arbeitsplatz''' und '''Kernprozess''' (people, place, process).&lt;br /&gt;
* Gängige Bedürfnisse und Bedarfe von Menschen, die mittels FM befriedigt werden können und sollen, sind insbesondere Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies ist Gegenstand des Arbeitsschutzes und in Deutschland vollumfänglich geregelt.&lt;br /&gt;
* Bedarfe des Arbeitsplatzes sind einerseits die individuelle Arbeitsplatzgestaltung und andererseits die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander. Die Arbeitsplatzgestaltung ist in Deutschland durch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsst%C3%A4ttenverordnung_(Deutschland) Arbeitssstättenverordnung] sowie die zugehörigen [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln_f%C3%BCr_Arbeitsst%C3%A4tten Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)] geregelt. Die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander (zwecks Optimierung der gegenseitigen Wechselbeziehungen) ist Gegenstand einer Betriebsplanung.&lt;br /&gt;
* Die Bedarfe von Kernprozessen sind naturgemäß prozess-spezifisch und im Einzelnen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedarfe und Anforderungen ====&lt;br /&gt;
Im zweiten Umwandlungsschritt müssen die Bedarfe in konkrete Anforderungen umgesetzt werden. Dies erfolgt in der Regel mittels [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsbeschreibung Leistungsbeschreibungen], [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsverzeichnis Leistungsverzeichnissen (LVs)], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenheft Lastenheften], [http://de.wikipedia.org/wiki/Spezifikation Spezifikationen] oder dgl. Für die Konkretisierung von Anforderungen sind Service Level hilfreich, die nach vertraglicher Vereinbarung auch als [http://de.wikipedia.org/wiki/Service-Level-Agreement Service Level Agreements (SLA)] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibung der Anforderungen kann sowohl tätigkeitsorientiert, als auch ergebnisorientiert erfolgen. ''(noch näher auszuformulieren)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung solcher leistungsbeschreibender Dokumente mit den darin enthaltenen Anforderungen erfolgt im FM meist durch technische Abteilungen bzw. Ingenieurbüros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
Ein häufig anzutreffendes Problem besteht darin, dass die Anforderungen nicht hinreichend präzise formuliert werden und damit Spielräume für mindere Qualität eröffnen. Dies kann einerseits damit erklärt werden, dass Dienstleistungen im Allgemeinen und FM-/FS-Leistungen im Besonderen schwieriger präzise zu beschreiben sind, als beispielsweise Industrieprodukte. Ferner sind diese Serviceleistungen sehr vielfältig und individuell und dadurch nicht leicht zu standardisieren. Und schließlich bestehen in der Beschreibung solcher Serviceleistungen und der daran gestellten Anforderungen noch keine jahrzehntelangen Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_18205 DIN 18205] Bedarfsplanung im Bauwesen; Beuth-Verlag; Ausgabe 1996-04&lt;br /&gt;
* GEFMA 520 Standardleistungsverzeichnis Facility Services; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rechtliche Rahmenbedingungen für Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Vergaberecht, GWB, VOB/A, VOL/A, Vermeidung von Korruption, Compliance etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten der Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Einzelvergaben, Paketvergaben, Systemvergaben, Vor- und Nachteile''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Mangelnde Präzision der LVs, mangelnde Abstimmung zwischen LV und Vertrag, unangemessener Preisdruck in Vergabeverhandlungen, Minderleistungen, Nachtragsmanagement etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* GEFMA 510 Mustervertrag Gebäudemanagement; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsicht durch Kunden (Auftraggeber) ===&lt;br /&gt;
Nach den Grundregeln der Delegation (GEFMA 190) muss auch ein Kunde (Auftraggeber) von FM-/FS-Leistungen eine Aufsicht darüber ausüben, ob die von ihm beauftragten Leistungen ordnungsgemäß erbracht werden. (Die Art und Weise, wie diese Aufsicht realisiert werden kann, wird an anderer Stelle beschrieben.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 4: Die Facility Management-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die vierte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Management-Ebene''' (Farbe hellblau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Ebene erfolgen die reinen Management-Leistungen des FM, d.h. Planungs-, Steuerungs-, Koordinierungs-, Führungsaufgaben etc.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die FM-Ebene kann weiter in eine strategische und eine taktische Unter-Ebene untergegliedert werden, was dem FM-Modell der DIN EN 15221 entspräche. Bevorzugt wird hier jedoch eine weitere Untergliederung im Sinne des PDCA-Zyklus; wobei die Unter-Ebenen P (Plan), C (Check) und A (Act) dieser Handlungsebene 4 (Facility Management) zugeordnet werden, die Unter-Ebene D (Do) als operative Ebene der Handlungsebene 5 (Facility Services).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plan ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-26_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FM-Ebene (Plan) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-26a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FM-Ebene (Plan) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Planung im FM sind die nachfolgend aufgeführten Planungsleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' sind die zutreffenden normativen Bestimmungen, die behödlichen Auflagen und die vertraglich vereinbarten Leistungen zur Erfüllung der Kunden-Anforderungen. '''Output''' sind konkrete Maßnahmenpläne (d.h. Festlegungen, ''wann'' etwas zu tun ist) und Prozessbeschreibungen und/oder Verfahrensanweisungen (d.h. Festlegungen, ''wie'' etwas zu tun ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regelwerksanalyse und -verfolgung ====&lt;br /&gt;
Aus der Gesamtheit der normativen Bestimmungen (aus Handlungsebene 1) werden auftrags-spezifisch diejenigen Bestimmungen selektiert, die aufgrund der/des Objekt-Standorte(s), Nutzungsart(en) und Ausstattung(en) zutreffen. Über den gesamten zeitlichen Verlauf des Auftrages sind diese Bestimmungen zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufgabenanalyse ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Risikoanalyse ====&lt;br /&gt;
(gemäß GEFMA 192)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entwurfsplanung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ressourcenplanung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Delegation ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Detailplanung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prozesse und Verfahren ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Check ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-27_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FM-Ebene (Check) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-27a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FM-Ebene (Check) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Überprüfung im FM ist es, mit einem abgestuften Verfahren aus ''Aufsicht im Regelfall'', ''Überprüfung im Zweifelsfall'' und ''Stichprobenkontrollen'' festzustellen, ob die getroffenen Maßnahmen wirksam sind und ob sowohl die eigenen Mitarbeiter, als auch etwaige externe Nachunternehmer ordnungsgemäß arbeiten. Dies dient sowohl der Qualitätssicherung, als auch der Erfüllung der Aufsichtspflichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' sind die erbrachten Leistungen und die dazugehörige nachweisende Dokumentation. '''Output''' sind Überprüfungsergebnisse in Form der Bestätigung einwandfreier Leistungen, Erkenntnisse über aufgetretene Fehler und Verbesserungspotenziale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufsicht im Regelfall ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überprüfung im Zweifelsfall ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stichprobenkontrollen ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Act ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-28_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FM-Ebene (Act) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-28a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FM-Ebene (Act) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ursachenanalyse ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prozessoptimierung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fehlerkorrektur ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 5: Die Facility Service-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die fünfte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Service-Ebene''' (Farbe dunkelblau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Do ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-29_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FS-Ebene (Do) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-29a2_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FS-Ebene (Do) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Zweite_Dimension:_Die_Interaktion_zwischen_den_Handlungsebenen&amp;diff=87</id>
		<title>FM-3D:Zweite Dimension: Die Interaktion zwischen den Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Zweite_Dimension:_Die_Interaktion_zwischen_den_Handlungsebenen&amp;diff=87"/>
				<updated>2014-04-05T22:20:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zwischen den fünf Handlungsebenen des FM-3D-Modells erfolgen Interaktionen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wirken die Ergebnisse (Output) einer Handlungsebene als Eingangsgröße (Input) auf anderen Handlungsebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Wechselwirkungen werden nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen der Normativen Ebene auf die Behörden-Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-31_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Wirkung Ebene 1 auf 2 (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-31a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Wirkung Ebene 1 auf 2 (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die Normativen Bestimmungen aus Handlungsebene 1 setzen die Rahmenbedingungen für die Genehmigungs- /Erlaubnisverfahren und für die Aufsicht auf der Behörden-Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
Bei Baugenehmigungsverfahren sind dies beispielsweise &lt;br /&gt;
* Bestimmungen aus dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauplanungsrecht Bauplanungsrecht], beruhend auf dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugesetzbuch Baugesetzbuch] (BauGB) sowie der [http://de.wikipedia.org/wiki/Baunutzungsverordnung Baunutzungsverordnung] (BauNVO). Im Ergebnis dessen bestehen verbindliche [http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%A4chennutzungsplan Flächennutzungspläne] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungspläne].&lt;br /&gt;
* Bestimmungen aus dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrecht] (Landesbauordnungen) hinsichtlich der Durchführung der Genehmigungsverfahren (z. B. im Dritten Abschnitt (§§ 63-77) der Musterbauordnung (MBO)); dabei werden auch etwaige für den Standort geltende Örtliche Bauvorschriften (vgl. § 86 MBO) berücksichtigt.&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Listen_der_Technischen_Baubestimmungen Eingeführte Technische Baubestimmungen]&lt;br /&gt;
* ''(noch fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genehmigungsbedürftigen Anlagen werden die Verfahren in [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__10.html § 10 Bundes-Immissionsschutzgesetz] (BImSchG) bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
Auch die behördliche Aufsicht ist durch normative Bestimmungen geregelt:&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über die Gewerbeaufsicht in [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__139b.html § 139b GewO]&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über die Bauaufsicht in den Landes-Bauordnungen (z. B. Vierter Abschnitt (§§ 78-80)) der Muster-Bauordnung (MBO).&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über Aufsichtspersonen der Unfallversicherungsträger nach [http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__18.html § 18 SGB VII] &lt;br /&gt;
* ''... evtl. weitere Bestimmungen zur behördlichen Aufsicht ...&lt;br /&gt;
* ... Rahmen für das Verhängen von Sanktionen durch die Festlegung von Bußgeld- oder Straftatbeständen sowie Obergrenzen für Bußgelder und Strafen...''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen der Normativen und der Behörden-Ebene auf die Kunden-Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-32_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Wirkung Ebenen 1+2 auf 3 (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-32a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Wirkung Ebenen 1+2 auf 3 (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die normativen Bestimmungen (aus Ebene 1) und die behördlichen Auflagen (aus Ebene 2) setzen die Rahmenbedingungen für den Kundenbedarf und die daraus resultierenden Kundenanforderungen auf Ebene 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung im FM ===&lt;br /&gt;
Kundenbedarfe und Kundenanforderungen dürfen nur realisiert werden, wenn sie mit den geltenden Rechtsvorschriften und etwaig anzuwendenden behördlichen Auflagen konform gehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stichpunkte:''&lt;br /&gt;
* ''Nicht zulässig sind sittenwidrige Verträge. Darunter fallen beispielsweise Verträge, bei denen eine Vertragspartei den Inhalt einer geschuldeten Leistung nicht genau bestimmen kann.''&lt;br /&gt;
* In aller Regel wird von FM-Kunden implizit erwartet oder explizit gefordert, dass (interne oder externe) Dienstleister die für ihre Leistungen zutreffenden Rechtsvorschriften kennen, verfolgen und anwenden. &lt;br /&gt;
* Sofern eine geforderte Leistung auf legalem Wege (d.h. unter Einhaltung von Mindestlöhnen, Beachtung des Arbeitsschutzes usw.) nicht erbracht werden kann, ist der Vertrag nichtig. ... &lt;br /&gt;
* ''fortzusetzen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben im FM ===&lt;br /&gt;
Auftragsvergaben im FM unterliegen den Bestimmungen des Vergaberechts ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen der Normativen, Behörden- und Kunden-Ebene auf die FM-Planung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-33_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Wirkung Ebene 1+2+3 auf 4a (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-33a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Wirkung Ebene 1+2+3 auf 4a (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die normativen Bestimmungen (Ebene 1), die behördlichen Auflagen (Ebene 2) und die Kundenanforderungen aus dem FM-Vertrag (Ebene 3) fließen in die FM-Planung (Ebene 4a) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beginn eines neuen FM-Vertrages erfolgt dies erstmals im Rahmen einer Start-Up- oder Implementierungs-Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erforderlich sind hier eine Regelwerksverfolgung und -analyse, Kenntnis der zutreffenden (Bau-/Betriebs-) Genehmigungsbescheide samt der darin enthaltenen Auflagen, ein endverhandeltes (Auftrags-) Leistungsverzeichnis sowie ...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=Datei:FM-3D_Bild-33a_300dpi.jpeg&amp;diff=86</id>
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				<updated>2014-04-05T22:02:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Wirkung Ebenen 1+2+3 auf 4a (frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wirkung Ebenen 1+2+3 auf 4a (frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=Datei:FM-3D_Bild-33_300dpi.jpeg&amp;diff=85</id>
		<title>Datei:FM-3D Bild-33 300dpi.jpeg</title>
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				<updated>2014-04-05T21:56:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Wirkung der Ebenen 1+2+3 auf 4a (perspektivisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wirkung der Ebenen 1+2+3 auf 4a (perspektivisch)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Zweite_Dimension:_Die_Interaktion_zwischen_den_Handlungsebenen&amp;diff=84</id>
		<title>FM-3D:Zweite Dimension: Die Interaktion zwischen den Handlungsebenen</title>
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				<updated>2014-04-05T17:28:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Schützte „FM-3D:Zweite Dimension: Die Interaktion zwischen den Handlungsebenen“ ([Bearbeiten=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt) [Verschieben=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt))&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zwischen den fünf Handlungsebenen des FM-3D-Modells erfolgen Interaktionen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wirken die Ergebnisse (Output) einer Handlungsebene als Eingangsgröße (Input) auf anderen Handlungsebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Wechselwirkungen werden nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen der Ebene 1 auf Ebene 2 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-31_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Wirkung Ebene 1 auf 2 (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-31a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Wirkung Ebene 1 auf 2 (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die Normativen Bestimmungen aus Handlungsebene 1 setzen die Rahmenbedingungen für die Genehmigungs- /Erlaubnisverfahren und für die Aufsicht auf der Behörden-Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
Bei Baugenehmigungsverfahren sind dies beispielsweise &lt;br /&gt;
* Bestimmungen aus dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauplanungsrecht Bauplanungsrecht], beruhend auf dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugesetzbuch Baugesetzbuch] (BauGB) sowie der [http://de.wikipedia.org/wiki/Baunutzungsverordnung Baunutzungsverordnung] (BauNVO). Im Ergebnis dessen bestehen verbindliche [http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%A4chennutzungsplan Flächennutzungspläne] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungspläne].&lt;br /&gt;
* Bestimmungen aus dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrecht] (Landesbauordnungen) hinsichtlich der Durchführung der Genehmigungsverfahren (z. B. im Dritten Abschnitt (§§ 63-77) der Musterbauordnung (MBO)); dabei werden auch etwaige für den Standort geltende Örtliche Bauvorschriften (vgl. § 86 MBO) berücksichtigt.&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Listen_der_Technischen_Baubestimmungen Eingeführte Technische Baubestimmungen]&lt;br /&gt;
* ''(noch fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genehmigungsbedürftigen Anlagen werden die Verfahren in [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__10.html § 10 Bundes-Immissionsschutzgesetz] (BImSchG) bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
Auch die behördliche Aufsicht ist durch normative Bestimmungen geregelt:&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über die Gewerbeaufsicht in [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__139b.html § 139b GewO]&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über die Bauaufsicht in den Landes-Bauordnungen (z. B. Vierter Abschnitt (§§ 78-80)) der Muster-Bauordnung (MBO).&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über Aufsichtspersonen der Unfallversicherungsträger nach [http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__18.html § 18 SGB VII] &lt;br /&gt;
* ''... evtl. weitere Bestimmungen zur behördlichen Aufsicht ...&lt;br /&gt;
* ... Rahmen für das Verhängen von Sanktionen durch die Festlegung von Bußgeld- oder Straftatbeständen sowie Obergrenzen für Bußgelder und Strafen...''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen der Ebenen 1 und 2 auf Ebene 3 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-32_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Wirkung Ebenen 1+2 auf 3 (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-32a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Wirkung Ebenen 1+2 auf 3 (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die normativen Bestimmungen (aus Ebene 1) und die behördlichen Auflagen (aus Ebene 2) setzen die Rahmenbedingungen für den Kundenbedarf und die daraus resultierenden Kundenanforderungen auf Ebene 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung im FM ===&lt;br /&gt;
Kundenbedarfe und Kundenanforderungen dürfen nur realisiert werden, wenn sie mit den geltenden Rechtsvorschriften und etwaig anzuwendenden behördlichen Auflagen konform gehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stichpunkte:''&lt;br /&gt;
* ''Nicht zulässig sind sittenwidrige Verträge. Darunter fallen beispielsweise Verträge, bei denen eine Vertragspartei den Inhalt einer geschuldeten Leistung nicht genau bestimmen kann.''&lt;br /&gt;
* In aller Regel wird von FM-Kunden implizit erwartet oder explizit gefordert, dass (interne oder externe) Dienstleister die für ihre Leistungen zutreffenden Rechtsvorschriften kennen, verfolgen und anwenden. &lt;br /&gt;
* Sofern eine geforderte Leistung auf legalem Wege (d.h. unter Einhaltung von Mindestlöhnen, Beachtung des Arbeitsschutzes usw.) nicht erbracht werden kann, ist der Vertrag nichtig. ... &lt;br /&gt;
* ''fortzusetzen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben im FM ===&lt;br /&gt;
Auftragsvergaben im FM unterliegen den Bestimmungen des Vergaberechts ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Zweite_Dimension:_Die_Interaktion_zwischen_den_Handlungsebenen&amp;diff=83</id>
		<title>FM-3D:Zweite Dimension: Die Interaktion zwischen den Handlungsebenen</title>
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				<updated>2014-04-05T16:59:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zwischen den fünf Handlungsebenen des FM-3D-Modells erfolgen Interaktionen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wirken die Ergebnisse (Output) einer Handlungsebene als Eingangsgröße (Input) auf anderen Handlungsebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Wechselwirkungen werden nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen der Ebene 1 auf Ebene 2 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-31_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Wirkung Ebene 1 auf 2 (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-31a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Wirkung Ebene 1 auf 2 (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die Normativen Bestimmungen aus Handlungsebene 1 setzen die Rahmenbedingungen für die Genehmigungs- /Erlaubnisverfahren und für die Aufsicht auf der Behörden-Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
Bei Baugenehmigungsverfahren sind dies beispielsweise &lt;br /&gt;
* Bestimmungen aus dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauplanungsrecht Bauplanungsrecht], beruhend auf dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugesetzbuch Baugesetzbuch] (BauGB) sowie der [http://de.wikipedia.org/wiki/Baunutzungsverordnung Baunutzungsverordnung] (BauNVO). Im Ergebnis dessen bestehen verbindliche [http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%A4chennutzungsplan Flächennutzungspläne] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungspläne].&lt;br /&gt;
* Bestimmungen aus dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrecht] (Landesbauordnungen) hinsichtlich der Durchführung der Genehmigungsverfahren (z. B. im Dritten Abschnitt (§§ 63-77) der Musterbauordnung (MBO)); dabei werden auch etwaige für den Standort geltende Örtliche Bauvorschriften (vgl. § 86 MBO) berücksichtigt.&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Listen_der_Technischen_Baubestimmungen Eingeführte Technische Baubestimmungen]&lt;br /&gt;
* ''(noch fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genehmigungsbedürftigen Anlagen werden die Verfahren in [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__10.html § 10 Bundes-Immissionsschutzgesetz] (BImSchG) bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
Auch die behördliche Aufsicht ist durch normative Bestimmungen geregelt:&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über die Gewerbeaufsicht in [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__139b.html § 139b GewO]&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über die Bauaufsicht in den Landes-Bauordnungen (z. B. Vierter Abschnitt (§§ 78-80)) der Muster-Bauordnung (MBO).&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über Aufsichtspersonen der Unfallversicherungsträger nach [http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__18.html § 18 SGB VII] &lt;br /&gt;
* ''... evtl. weitere Bestimmungen zur behördlichen Aufsicht ...&lt;br /&gt;
* ... Rahmen für das Verhängen von Sanktionen durch die Festlegung von Bußgeld- oder Straftatbeständen sowie Obergrenzen für Bußgelder und Strafen...''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen der Ebenen 1 und 2 auf Ebene 3 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-32_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Wirkung Ebenen 1+2 auf 3 (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-32a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Wirkung Ebenen 1+2 auf 3 (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die normativen Bestimmungen (aus Ebene 1) und die behördlichen Auflagen (aus Ebene 2) setzen die Rahmenbedingungen für den Kundenbedarf und die daraus resultierenden Kundenanforderungen auf Ebene 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung im FM ===&lt;br /&gt;
Kundenbedarfe und Kundenanforderungen dürfen nur realisiert werden, wenn sie mit den geltenden Rechtsvorschriften und etwaig anzuwendenden behördlichen Auflagen konform gehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stichpunkte:''&lt;br /&gt;
* ''Nicht zulässig sind sittenwidrige Verträge. Darunter fallen beispielsweise Verträge, bei denen eine Vertragspartei den Inhalt einer geschuldeten Leistung nicht genau bestimmen kann.''&lt;br /&gt;
* In aller Regel wird von FM-Kunden implizit erwartet oder explizit gefordert, dass (interne oder externe) Dienstleister die für ihre Leistungen zutreffenden Rechtsvorschriften kennen, verfolgen und anwenden. &lt;br /&gt;
* Sofern eine geforderte Leistung auf legalem Wege (d.h. unter Einhaltung von Mindestlöhnen, Beachtung des Arbeitsschutzes usw.) nicht erbracht werden kann, ist der Vertrag nichtig. ... &lt;br /&gt;
* ''fortzusetzen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben im FM ===&lt;br /&gt;
Auftragsvergaben im FM unterliegen den Bestimmungen des Vergaberechts ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:FM-3D Bild-32a 300dpi.jpeg</title>
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				<updated>2014-04-05T16:24:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Wirkung der Ebenen 1+2 auf 3 (frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wirkung der Ebenen 1+2 auf 3 (frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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				<updated>2014-04-05T16:23:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Wirkung Ebenen 1+2 auf 3 (perspektivisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wirkung Ebenen 1+2 auf 3 (perspektivisch)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Zweite_Dimension:_Die_Interaktion_zwischen_den_Handlungsebenen&amp;diff=80</id>
		<title>FM-3D:Zweite Dimension: Die Interaktion zwischen den Handlungsebenen</title>
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				<updated>2014-04-05T16:08:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Die Seite wurde neu angelegt: „Zwischen den fünf Handlungsebenen des FM-3D-Modells erfolgen Interaktionen.&amp;lt;br /&amp;gt; Dabei wirken die Ergebnisse einer Handlungsergebnisse (Output) als Eingangsg…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zwischen den fünf Handlungsebenen des FM-3D-Modells erfolgen Interaktionen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dabei wirken die Ergebnisse einer Handlungsergebnisse (Output) als Eingangsgröße (Input) auf anderen Handlungsebenen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Wechselwirkungen werden nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungen der Ebene 1 auf Ebene 2 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-31_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Wirkung Ebene 1 auf 2 (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-31a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Wirkung Ebene 1 auf 2 (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die Normativen Bestimmungen aus Handlungsebene 1 setzen die Rahmenbedingungen für die Genehmigungs- /Erlaubnisverfahren und für die Aufsicht auf der Behörden-Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
Bei Baugenehmigungsverfahren sind dies beispielsweise &lt;br /&gt;
* Bestimmungen aus dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauplanungsrecht Bauplanungsrecht], beruhend auf dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugesetzbuch Baugesetzbuch] (BauGB) sowie der [http://de.wikipedia.org/wiki/Baunutzungsverordnung Baunutzungsverordnung] (BauNVO). Im Ergebnis dessen bestehen verbindliche [http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%A4chennutzungsplan Flächennutzungspläne] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungspläne].&lt;br /&gt;
* Bestimmungen aus dem [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrecht] (Landesbauordnungen) hinsichtlich der Durchführung der Genehmigungsverfahren (z. B. im Dritten Abschnitt (§§ 63-77) der Musterbauordnung (MBO)); dabei werden auch etwaige für den Standort geltende Örtliche Bauvorschriften (vgl. § 86 MBO) berücksichtigt.&lt;br /&gt;
* ''Verordnungsermächtigungen für die obersten Landesbaubehörden.''&lt;br /&gt;
* ... Eingeführte Technische Baubestimmungen ...&lt;br /&gt;
* ''(noch fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei genehmigungsbedürftigen Anlagen werden die Verfahren in [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__10.html § 10 Bundes-Immissionsschutzgesetz] (BImSchG) bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
Auch die behördliche Aufsicht ist durch normative Bestimmungen geregelt:&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über die Gewerbeaufsicht in [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__139b.html § 139b GewO]&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über die Bauaufsicht in den Landes-Bauordnungen (z. B. Vierter Abschnitt (§§ 78-80)) der Muster-Bauordnung (MBO).&lt;br /&gt;
* Bestimmungen über Aufsichtspersonen der Unfallversicherungsträger nach [http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__18.html § 18 SGB VII] &lt;br /&gt;
* ''... evtl. weitere Bestimmungen zur behördlichen Aufsicht ...&lt;br /&gt;
* ... Rahmen für das Verhängen von Sanktionen durch die Festlegung von Bußgeld- oder Straftatbeständen sowie Obergrenzen für Bußgelder und Strafen''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=Datei:FM-3D_Bild-31a_300dpi.jpeg&amp;diff=79</id>
		<title>Datei:FM-3D Bild-31a 300dpi.jpeg</title>
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				<updated>2014-04-05T15:41:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Wirkung Ebene 1 auf 2 (frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wirkung Ebene 1 auf 2 (frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=Datei:FM-3D_Bild-31_300dpi.jpeg&amp;diff=78</id>
		<title>Datei:FM-3D Bild-31 300dpi.jpeg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=Datei:FM-3D_Bild-31_300dpi.jpeg&amp;diff=78"/>
				<updated>2014-04-05T14:29:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Wirkung Ebene 1 auf 2 (perspektivisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wirkung Ebene 1 auf 2 (perspektivisch)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=77</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=77"/>
				<updated>2014-03-29T16:01:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im FM-3D-Modell werden fünf Handlungsebenen mit beteiligten Akteuren unterschieden und mit Farben dargestellt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Innerhalb jeder Handlungsebene erfolgen Prozesse mit In- und Output.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Handlungsebenen werden nachfolgend einzeln beschrieben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dieser ebenenweisen Beschreibung wird noch nicht auf die jeweiligen Wechselwirkungen zwischen den Ebenen eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Die Normative Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM (Farbe grau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung; die Akteure sind dementsprechend die verschiedenen Regelsetzer.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Input''' für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen ([http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus Lobbyismus]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke ([http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz Gesetze], [http://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung Verordnungen], [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften], Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken entlang der y-Achse sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die Ergebnisse (d.h. die resultierenden Bestimmungen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer, Verfahren der Regelsetzung und resultierende Regelwerke ===&lt;br /&gt;
==== Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften ====&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU] -&amp;gt; EU-Verordnungen, EU-Richtlinien&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes] -&amp;gt; Bundesgesetze, Bundesverordnungen&lt;br /&gt;
* Bundesländer: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht] -&amp;gt; Landesgesetze, Landesverordnungen&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht] -&amp;gt; Städtische Verordnungen, Städtische Satzungen &lt;br /&gt;
* DGUV [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung]: -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften (UVV)], heute Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV) sowie Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI), Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR) und Berufsgenossenschaftliche Grundsätze (BGG), insgesamt auch bezeichnet als berufsgenossenschaftliches Vorschriften- und Regelwerk (BGVR)&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ''(ohne eigene Website)'' -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln Technische Regeln] staatlicher Ausschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Normen und Richtlinien ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]; Verfahren der [http://de.wikipedia.org/wiki/Normung Normung] geregelt in [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_820 DIN 820] -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN-Norm DIN-/EN-/ISO-Normen] (und weitere)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.] -&amp;gt; DVGW-Bestimmungen&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.]; Verfahren geregelt in der Satzung VDE 0022 -&amp;gt; VDE-Bestimmungen, DIN VDE-Normen&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.]; Verfahren geregelt in VDI 1000 -&amp;gt; VDI-Richtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen] -&amp;gt; AMEV-Empfehlungen&lt;br /&gt;
* [http://www.gefma.de GEFMA German Facility Management Association e.V.] -&amp;gt; GEFMA-Richtlinien&lt;br /&gt;
* [http://www.realfm.de/produkte-services/publikationen/ RealFM e.V.  Association for Real Estate and Facility Managers] -&amp;gt; RealFM-Leitfäden&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/VDMA VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.] -&amp;gt; VDMA-Einheitsblätter&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/VdS_Schadenverh%C3%BCtung VdS Schadenverhütung] -&amp;gt; VdS-Richtlinien, VdS-Merkblätter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Vorschriften ====&lt;br /&gt;
* Hersteller -&amp;gt; Hersteller-Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit von Regelwerken für den Anwender ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: u.a. [http://de.wikipedia.org/wiki/Technikklausel Technikklauseln], Verbindlichkeit durch Verweis oder durch Vertrag, [http://de.wikipedia.org/wiki/Vermutung_(Recht) Vermutungswirkung])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen von Regelwerken und Regelwerksverfolgung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: Methoden zur Änderung von Regelwerken; Formen der Verkündung von Änderungen; Regelwerksverfolgung/Regelwerksmanagement z. B. in ISO 9001, 14001, GEFMA 710)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Deregulierung.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Deregulierung vs. Überregulierung]]&lt;br /&gt;
Zweck der [http://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung Deregulierung] im Allgemeinen ist eine Liberalisierung der Märkte mit positiven Effekten auf die Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich der Regelwerke mit Relevanz im FM lässt sich feststellen, dass bei Gesetzen, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften tatsächlich sowohl die Anzahl, als auch die Regelungstiefe in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist und weiterhin zurückgeht (im rechten Bild: rotes Feld).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersatzweise verweisen die staatlichen Vorschriften bei technischen Regelungsinhalten dafür immer häufiger auf die [http://de.wikipedia.org/wiki/Anerkannte_Regeln_der_Technik (allgemein) anerkannten Regeln der Technik (aRdT)]. Solche Verweise finden sich beispielsweise in der [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/BJNR095910001.html Trinkwasserverordnung (TrinkwV)] insgesamt 24 mal, in der [http://www.gesetze-im-internet.de/enev_2007/BJNR151900007.html Energieeinsparverordnung (EnEV)] 25 mal (gezählt am 22.03.2014). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl und der Umfang der technischen Regeln von DIN, DVGW, VDE und VDI steigt währenddessen stetig und überkompensiert den Effekt der Deregulierung dadurch bei Weitem (im rechten Bild: blaues Feld). Diese Verlagerung von der öffentlich-rechtlichen zur privaten Regelsetzung wird durch den Staat gefördert (vgl. [http://www.din.de/cmd;jsessionid=1141E41D2B6359349109802F4FDB32B9.1?level=tpl-rubrik&amp;amp;menuid=47388&amp;amp;cmsareaid=47388&amp;amp;menurubricid=47467&amp;amp;cmsrubid=47467&amp;amp;languageid=de Deutsche Normungsstrategie]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als problematisch sind hierbei allerdings folgende Punkte anzusehen:&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung ist für viele Regelsetzer eine unverzichtbare Einnahmequelle; staatliche Zuschüsse finden kaum statt; es bestehen dementsprechende wirtschaftliche Zwänge, mit dem Verkauf der Regeln Umsatz zu erwirtschaften. Hieraus kann ein Interessenkonflikt entstehen, nicht nur solche Inhalte zu regeln, die der Regelung bedürfen, sondern auch solche, deren Regelung lukrativ erscheint.&lt;br /&gt;
* Aufgrund der wirtschaftlichen Zwänge ist private Regelsetzung ggf. nicht neutral sachorientiert, sondern umsatz- und gewinnorientiert, d.h. käuflich.&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung findet meist ohne Beteiligung der Verbraucher/Kunden/Endanwender statt; sie unterliegt weder einem Interessenausgleich, noch einer staatlichen Aufsicht, noch einer unabhängigen Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritikpunkte ===&lt;br /&gt;
Gängige Kritikpunkte an der Regelsetzung in Deutschland sind:&lt;br /&gt;
* Deutschland ist überreguliert; eine angestrebte Deregulierung findet de facto nicht statt; die Zahl der Regelwerke ist insgesamt zu hoch.&lt;br /&gt;
* Die Regelungsgebiete der einzelnen Regelsetzer überschneiden sich zu stark; dadurch kommt es zu unübersichtlichen Doppelregelungen (z. B. Staatliche und berufsgenossenschaftliche Regelungen zum Arbeitsschutz; gleichzeitige Geltung von DIN und DIN EN-Normen mit unterschiedlichen Inhalten zum gleichen Thema).&lt;br /&gt;
* Der Föderalismus bewirkt im Bauordnungsrecht ein in der Sache nicht zu rechtfertigendes Nebeneinander von 16 Landesbauordnungen mit jeweils dazugehörigen Sonderbauverordnungen, Prüfverordnungen, Technischen Baubestimmungen und dgl. Für bundesweit agierende Anwender ist dies mit unnötigem Mehraufwand verbunden&lt;br /&gt;
* Für den Anwender sind private technische Regeln kostenpflichtig und aufgrund regelmäßiger (und teils weit überproportionaler) Preissteigerungen in den letzten Jahren ein nicht unerheblicher Kostenfaktor geworden. Gleichzeitig hat der Anwender aber keine Wahl, diese Regeln nicht zu beschaffen, wenn er regelwerkskonform handeln will. Zudem ist die Handhabung oft unpraktisch (z. B. Verbot der innerbetrieblichen Vervielfältigung von VDE-Bestimmungen, damit Verbot der Digitalisierung und Bereitstellung in einem Unternehmens-Intranet).&lt;br /&gt;
* Einflussnahmemöglichkeiten an privaten technischen Regeln durch Anwender bestehen nur durch Mitarbeit in den Gremien (was tlw. wiederum kostenpflichtig und sehr zeitaufwändig ist) oder durch Einspruch gegen ein Regelwerk innerhalb der Einspruchsphase. Allerdings dauern die Einspruchsphasen tlw. nur wenige Monate, auch die Entwürfe sind teils kostenpflichtig und Einsprüche können von den Ausschüssen leicht abgewiesen werden. Den Anwendern wird es dadurch erschwert, Einfluss zu nehmen. Nach Ende der Einspruchsphase und mit Veröffentlichung einer Ausgabe (Weißdruck) ist das Regelwerk praktisch nicht mehr zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
Eine normative Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* GEFMA 900 Gesetze, Verordnungen, UVVorschriften im FM; jährlich neu herausgegeben von [http://www.gefma.de GEFMA e.V.]; 873 Einträge in 2014&lt;br /&gt;
* GEFMA 910 Normen und Richtlinien im FM; a.a.O.; 1.038 Einträge in 2014 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2: Die Behörden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene''' (Farbe gelb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsvorbehalt ====&lt;br /&gt;
Diverse Aktivitäten innerhalb des FM stehen unter einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigungsvorbehalt Genehmigungsvorbehalt], d.h. sie bedürfen einer Genehmigung oder Erlaubnis. Hierzu zählen u.a.:&lt;br /&gt;
* Ausübung bestimmter Gewerbe (z. B. Bewachungsgewerbe nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34a.html § 34a Gewerbeordnung (GewO)] oder Makler nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34c.html § 34c GewO])&lt;br /&gt;
* Arbeitnehmerüberlassung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/a_g/__1.html § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)])&lt;br /&gt;
* Errichtung, wesentliche Änderung, Nutzungsänderung oder Abbruch baulicher Anlagen (nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungen_(Deutschland) Landes-Bauordnungen])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder Betrieb umweltrelevanter technischer Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__4.html § 4 BImSchG])&lt;br /&gt;
* Montage, Installation, Betrieb, wesentliche Veränderungen und Änderungen der Bauart oder der Betriebsweise von bestimmten [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsbed%C3%BCrftige_Anlage überwachungsbedürftigen Anlagen] (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__13.html § 13 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern in geschlossenen Räumen bzw. mehr als 1.000 Besuchern innerhalb baulicher Anlagen im Freien (= Betrieb einer Versammlungsstätte nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Versammlungsst%C3%A4ttenverordnung Versammlungsstättenverordnungen (VStättVOen)])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsverfahren ====&lt;br /&gt;
Die zuständigen Genehmigungsbehörden führen auf Antrag Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren durch, z. B. für [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugenehmigung Baugenehmigungen] oder Gewerbeerlaubnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' für Genehmigungsverfahren sind einerseits die Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauleitplanung Bauleitplanung] mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungsplänen].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen. Die Auflagen und Nebenbestimmungen in Bescheiden sind rechtlich bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht, bei der Aufsichtsbehörden die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften in ihrem jeweiligen Sachgebiet überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Organisation der behördlichen Aufsicht====&lt;br /&gt;
Die behördliche Aufsicht ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich organisiert. Länderspezifische Aufsichtsbehörden mit Relevanz im FM sind u.a.:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeaufsicht Gewerbeaufsicht] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerberecht_(Deutschland) Gewerberechts], ggf. auch Arbeits- und/oder Umweltschutz)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauaufsichtsbeh%C3%B6rde Bauaufsichtsbehörden] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrechts])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerpolizei Feuerpolizei] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutz Brandschutzes])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitsamt Gesundheitsämter] (in Hygienefragen, insbesondere bei Trinkwasser/Legionellen)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Regierungspr%C3%A4sidium Regierungspräsidien] (mit unterschiedlichem Aufgabenzuschnitt)&lt;br /&gt;
sowie bundeseinheitlich:&lt;br /&gt;
* Unfall-Versicherungsträger ([http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaften] oder [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallkasse Unfallkassen]) (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsschutz Arbeitsschutzes])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufgaben der Aufsichtsbehörden ====&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Aufsichtsbehörden gehören:&lt;br /&gt;
* Durchführung eigener Aufsichtsmaßnahmen, z. B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandverh%C3%BCtungsschau Feuer-/Brandverhütungsschauen]&lt;br /&gt;
* Entgegennahme und Verfolgung von Anzeigen durch Dritte&lt;br /&gt;
* Treffen von Anordnungen&lt;br /&gt;
* Verhängen von Sanktionen im Ordnungsrecht, z. B. Bußgelder&lt;br /&gt;
* ''Mitwirkung im Strafrecht (?)''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben werden die Aufsichtsbehörden unterstützt durch die Verpflichtung neutraler Dritter, bestimmte Sachverhalte (z. B. schwere Mängel oder Fristenüberschreitungen) anzuzeigen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* Prüfsachverständige nach Landesbaurecht (z. B. in NRW gemäß § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PrüfVO)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schornsteinfeger Schornsteinfeger] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/schfhwg/__5.html § 5 Abs. 2 SchfHwG])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Zugelassene_%C3%9Cberwachungsstelle Zugelassene Überwachungsstellen (ZÜS)] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__20.html § 20 BetrSichV])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Anwender (Adressaten der Vorschriften) selbst bestehen zahlreiche Anzeigepflichten gegenüber den Behörden:&lt;br /&gt;
* Meldepflichtige Arbeitsunfälle (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__193.html § 193 SGB VII])&lt;br /&gt;
* Unfall- und Schadensanzeigen beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__18.html § 18 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Diverse Anzeigepflichten bei Wasserversorgungsanlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/__13.html § 13 TrinkwV])&lt;br /&gt;
* sowie zahlreiche weitere Anzeigepflichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit behördlicher Anordnungen für den Anwender ===&lt;br /&gt;
Behördliche Anordnungen sollten unbedingt beachtet werden. Ein Verstoß dagegen ist i.d.R. mit empfindlichen Geldbußen sowie unter Umständen auch mit Strafe bewehrt. Beispiele dafür sind:&lt;br /&gt;
* Bußgeld wegen Zuwiderhandlung gegen eine vollziehbare Anordnung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__25.html § 25 Abs. 1 ArbSchG])&lt;br /&gt;
* Strafe bei beharrlicher Wiederholung ([http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__26.html § 26 ArbSchG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
'''Input''' der behördlichen Aufsicht sind rechtsrelevante Erkenntnisse, die ein Handeln der Behörde bewirken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind Anordnungen oder Sanktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Behörden-Ebene sind die Prozessschritte (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Ergebnisse (Auflagen und Nebenbestimmungen, Anordnungen und Sanktionen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt z. B. Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und den Abbruch baulicher und technischer Anlagen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behörden-Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3: Die Nutzer- /Kunden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die dritte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Nutzer- /Kunden-Ebene''' (Farbe grün).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Bedarfsplanung im FM ist es, [http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis Bedürfnisse] zu identifizieren, zu [http://de.wikipedia.org/wiki/Verifizieren verifizieren] und (mittels entsprechender Entscheidungen) zunächst in [http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarf Bedarfe] umzuwandeln, die dann in einem zweiten Schritt in konkrete Anforderungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedürfnisse und Bedarfe ====&lt;br /&gt;
Bei diesem ersten Umwandlungsschritt sind die ermittelten Bedürfnisse einerseits daraufhin zu überprüfen, ob deren Erfüllung mit öffentlich-rechtlichen Bestimmungen sowie den Unternehmenszielen vereinbar sind und andererseits, ob die erforderlichen Ressourcen (Kapital, Personal etc.) zur Verfügung gestellt werden können und sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedarfsplanung im FM bezieht sich dabei auf die Aspekte '''Mensch''', '''Arbeitsplatz''' und '''Kernprozess''' (people, place, process).&lt;br /&gt;
* Gängige Bedürfnisse und Bedarfe von Menschen, die mittels FM befriedigt werden können und sollen, sind insbesondere Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies ist Gegenstand des Arbeitsschutzes und in Deutschland vollumfänglich geregelt.&lt;br /&gt;
* Bedarfe des Arbeitsplatzes sind einerseits die individuelle Arbeitsplatzgestaltung und andererseits die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander. Die Arbeitsplatzgestaltung ist in Deutschland durch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsst%C3%A4ttenverordnung_(Deutschland) Arbeitssstättenverordnung] sowie die zugehörigen [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln_f%C3%BCr_Arbeitsst%C3%A4tten Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)] geregelt. Die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander (zwecks Optimierung der gegenseitigen Wechselbeziehungen) ist Gegenstand einer Betriebsplanung.&lt;br /&gt;
* Die Bedarfe von Kernprozessen sind naturgemäß prozess-spezifisch und im Einzelnen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedarfe und Anforderungen ====&lt;br /&gt;
Im zweiten Umwandlungsschritt müssen die Bedarfe in konkrete Anforderungen umgesetzt werden. Dies erfolgt in der Regel mittels [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsbeschreibung Leistungsbeschreibungen], [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsverzeichnis Leistungsverzeichnissen (LVs)], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenheft Lastenheften], [http://de.wikipedia.org/wiki/Spezifikation Spezifikationen] oder dgl. Für die Konkretisierung von Anforderungen sind Service Level hilfreich, die nach vertraglicher Vereinbarung auch als [http://de.wikipedia.org/wiki/Service-Level-Agreement Service Level Agreements (SLA)] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibung der Anforderungen kann sowohl tätigkeitsorientiert, als auch ergebnisorientiert erfolgen. ''(noch näher auszuformulieren)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung solcher leistungsbeschreibender Dokumente mit den darin enthaltenen Anforderungen erfolgt im FM meist durch technische Abteilungen bzw. Ingenieurbüros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
Ein häufig anzutreffendes Problem besteht darin, dass die Anforderungen nicht hinreichend präzise formuliert werden und damit Spielräume für mindere Qualität eröffnen. Dies kann einerseits damit erklärt werden, dass Dienstleistungen im Allgemeinen und FM-/FS-Leistungen im Besonderen schwieriger präzise zu beschreiben sind, als beispielsweise Industrieprodukte. Ferner sind diese Serviceleistungen sehr vielfältig und individuell und dadurch nicht leicht zu standardisieren. Und schließlich bestehen in der Beschreibung solcher Serviceleistungen und der daran gestellten Anforderungen noch keine jahrzehntelangen Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_18205 DIN 18205] Bedarfsplanung im Bauwesen; Beuth-Verlag; Ausgabe 1996-04&lt;br /&gt;
* GEFMA 520 Standardleistungsverzeichnis Facility Services; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rechtliche Rahmenbedingungen für Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Vergaberecht, GWB, VOB/A, VOL/A, Vermeidung von Korruption, Compliance etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten der Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Einzelvergaben, Paketvergaben, Systemvergaben, Vor- und Nachteile''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Mangelnde Präzision der LVs, mangelnde Abstimmung zwischen LV und Vertrag, unangemessener Preisdruck in Vergabeverhandlungen, Minderleistungen, Nachtragsmanagement etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* GEFMA 510 Mustervertrag Gebäudemanagement; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsicht durch Kunden (Auftraggeber) ===&lt;br /&gt;
Nach den Grundregeln der Delegation (GEFMA 190) muss auch ein Kunde (Auftraggeber) von FM-/FS-Leistungen eine Aufsicht darüber ausüben, ob die von ihm beauftragten Leistungen ordnungsgemäß erbracht werden. (Die Art und Weise, wie diese Aufsicht realisiert werden kann, wird an anderer Stelle beschrieben.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 4: Die Facility Management-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die vierte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Management-Ebene''' (Farbe hellblau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Ebene erfolgen die reinen Management-Leistungen des FM, d.h. Planungs-, Steuerungs-, Koordinierungs-, Führungsaufgaben etc.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die FM-Ebene kann weiter in eine strategische und eine taktische Unter-Ebene untergegliedert werden, was dem FM-Modell der DIN EN 15221 entspräche. Bevorzugt wird hier jedoch eine weitere Untergliederung im Sinne des PDCA-Zyklus; wobei die Unter-Ebenen P (Plan), C (Check) und A (Act) dieser Handlungsebene 4 (Facility Management) zugeordnet werden, die Unter-Ebene D (Do) als operative Ebene der Handlungsebene 5 (Facility Services).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plan ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-26_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FM-Ebene (Plan) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-26a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FM-Ebene (Plan) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Planung im FM sind die nachfolgend aufgeführten Planungsleistungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' sind die zutreffenden normativen Bestimmungen, die behödlichen Auflagen und die vertraglich vereinbarten Leistungen zur Erfüllung der Kunden-Anforderungen. '''Output''' sind konkrete Maßnahmenpläne (d.h. Festlegungen, ''wann'' etwas zu tun ist) und Prozessbeschreibungen und/oder Verfahrensanweisungen (d.h. Festlegungen, ''wie'' etwas zu tun ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Regelwerksanalyse und -verfolgung ====&lt;br /&gt;
Aus der Gesamtheit der normativen Bestimmungen (aus Handlungsebene 1) werden auftrags-spezifisch diejenigen Bestimmungen selektiert, die aufgrund der/des Objekt-Standorte(s), Nutzungsart(en) und Ausstattung(en) zutreffen. Über den gesamten zeitlichen Verlauf des Auftrages sind diese Bestimmungen zu verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufgabenanalyse ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Risikoanalyse ====&lt;br /&gt;
(gemäß GEFMA 192)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Entwurfsplanung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ressourcenplanung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Delegation ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Detailplanung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prozesse und Verfahren ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Check ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-27_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FM-Ebene (Check) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-27a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FM-Ebene (Check) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Überprüfung im FM ist es, mit einem abgestuften Verfahren aus ''Aufsicht im Regelfall'', ''Überprüfung im Zweifelsfall'' und ''Stichprobenkontrollen'' festzustellen, ob die getroffenen Maßnahmen wirksam sind und ob sowohl die eigenen Mitarbeiter, als auch etwaige externe Nachunternehmer ordnungsgemäß arbeiten. Dies dient sowohl der Qualitätssicherung, als auch der Erfüllung der Aufsichtspflichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' sind die erbrachten Leistungen und die dazugehörige nachweisende Dokumentation. '''Output''' sind Überprüfungsergebnisse in Form der Bestätigung einwandfreier Leistungen, Erkenntnisse über aufgetretene Fehler und Verbesserungspotenziale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufsicht im Regelfall ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Überprüfung im Zweifelsfall ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stichprobenkontrollen ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Act ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-28_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FM-Ebene (Act) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-28a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FM-Ebene (Act) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ursachenanalyse ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prozessoptimierung ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fehlerkorrektur ====&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 5: Die Facility Service-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die fünfte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Service-Ebene''' (Farbe dunkelblau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Do ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-29_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: FS-Ebene (Do) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-29a2_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FS-Ebene (Do) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: FS-Ebene (Do)(frontal)2&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;FS-Ebene (Do)(frontal)2&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: FS-Ebene (Do)(perspektivisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;FS-Ebene (Do)(perspektivisch)&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: FM-Ebene (Act)(frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;FM-Ebene (Act)(frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: FM-Ebene (Act)(perspektivisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;FM-Ebene (Act)(perspektivisch)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: FM-Ebene (Check)(frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;FM-Ebene (Check)(frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: FM-Ebene (Check)(perspektivisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;FM-Ebene (Check)(perspektivisch)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: FM-Ebene (Plan)(frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;FM-Ebene (Plan)(frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:FM-3D Bild-26 300dpi.jpeg</title>
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				<updated>2014-03-29T14:26:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: FM-Ebene (Plan)(perspektivisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;FM-Ebene (Plan)(perspektivisch)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=64</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=64"/>
				<updated>2014-03-23T17:02:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im FM-3D-Modell werden fünf Handlungsebenen mit beteiligten Akteuren unterschieden und mit Farben dargestellt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Innerhalb jeder Handlungsebene erfolgen Prozesse mit In- und Output.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Handlungsebenen werden nachfolgend einzeln beschrieben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dieser ebenenweisen Beschreibung wird noch nicht auf die jeweiligen Wechselwirkungen zwischen den Ebenen eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Die Normative Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM (Farbe grau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung; die Akteure sind dementsprechend die verschiedenen Regelsetzer.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Input''' für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen ([http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus Lobbyismus]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke ([http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz Gesetze], [http://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung Verordnungen], [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften], Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken entlang der y-Achse sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die Ergebnisse (d.h. die resultierenden Bestimmungen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer, Verfahren der Regelsetzung und resultierende Regelwerke ===&lt;br /&gt;
==== Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften ====&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU] -&amp;gt; EU-Verordnungen, EU-Richtlinien&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes] -&amp;gt; Bundesgesetze, Bundesverordnungen&lt;br /&gt;
* Bundesländer: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht] -&amp;gt; Landesgesetze, Landesverordnungen&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht] -&amp;gt; Städtische Verordnungen, Städtische Satzungen &lt;br /&gt;
* DGUV [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung]: -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften (UVV)], heute Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV) sowie Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI), Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR) und Berufsgenossenschaftliche Grundsätze (BGG), insgesamt auch bezeichnet als berufsgenossenschaftliches Vorschriften- und Regelwerk (BGVR)&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ''(ohne eigene Website)'' -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln Technische Regeln] staatlicher Ausschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Normen und Richtlinien ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]; Verfahren der [http://de.wikipedia.org/wiki/Normung Normung] geregelt in [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_820 DIN 820] -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN-Norm DIN-/EN-/ISO-Normen] (und weitere)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.] -&amp;gt; DVGW-Bestimmungen&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.]; Verfahren geregelt in der Satzung VDE 0022 -&amp;gt; VDE-Bestimmungen, DIN VDE-Normen&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.]; Verfahren geregelt in VDI 1000 -&amp;gt; VDI-Richtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen] -&amp;gt; AMEV-Empfehlungen&lt;br /&gt;
* [http://www.gefma.de GEFMA German Facility Management Association e.V.] -&amp;gt; GEFMA-Richtlinien&lt;br /&gt;
* [http://www.realfm.de/produkte-services/publikationen/ RealFM e.V.  Association for Real Estate and Facility Managers] -&amp;gt; RealFM-Leitfäden&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/VDMA VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.] -&amp;gt; VDMA-Einheitsblätter&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/VdS_Schadenverh%C3%BCtung VdS Schadenverhütung] -&amp;gt; VdS-Richtlinien, VdS-Merkblätter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Vorschriften ====&lt;br /&gt;
* Hersteller -&amp;gt; Hersteller-Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit von Regelwerken für den Anwender ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: u.a. [http://de.wikipedia.org/wiki/Technikklausel Technikklauseln], Verbindlichkeit durch Verweis oder durch Vertrag, [http://de.wikipedia.org/wiki/Vermutung_(Recht) Vermutungswirkung])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen von Regelwerken und Regelwerksverfolgung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: Methoden zur Änderung von Regelwerken; Formen der Verkündung von Änderungen; Regelwerksverfolgung/Regelwerksmanagement z. B. in ISO 9001, 14001, GEFMA 710)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Deregulierung.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Deregulierung vs. Überregulierung]]&lt;br /&gt;
Zweck der [http://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung Deregulierung] im Allgemeinen ist eine Liberalisierung der Märkte mit positiven Effekten auf die Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich der Regelwerke mit Relevanz im FM lässt sich feststellen, dass bei Gesetzen, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften tatsächlich sowohl die Anzahl, als auch die Regelungstiefe in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist und weiterhin zurückgeht (im rechten Bild: rotes Feld).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersatzweise verweisen die staatlichen Vorschriften bei technischen Regelungsinhalten dafür immer häufiger auf die [http://de.wikipedia.org/wiki/Anerkannte_Regeln_der_Technik (allgemein) anerkannten Regeln der Technik (aRdT)]. Solche Verweise finden sich beispielsweise in der [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/BJNR095910001.html Trinkwasserverordnung (TrinkwV)] insgesamt 24 mal, in der [http://www.gesetze-im-internet.de/enev_2007/BJNR151900007.html Energieeinsparverordnung (EnEV)] 25 mal (gezählt am 22.03.2014). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl und der Umfang der technischen Regeln von DIN, DVGW, VDE und VDI steigt währenddessen stetig und überkompensiert den Effekt der Deregulierung dadurch bei Weitem (im rechten Bild: blaues Feld). Diese Verlagerung von der öffentlich-rechtlichen zur privaten Regelsetzung wird durch den Staat gefördert (vgl. [http://www.din.de/cmd;jsessionid=1141E41D2B6359349109802F4FDB32B9.1?level=tpl-rubrik&amp;amp;menuid=47388&amp;amp;cmsareaid=47388&amp;amp;menurubricid=47467&amp;amp;cmsrubid=47467&amp;amp;languageid=de Deutsche Normungsstrategie]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als problematisch sind hierbei allerdings folgende Punkte anzusehen:&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung ist für viele Regelsetzer eine unverzichtbare Einnahmequelle; staatliche Zuschüsse finden kaum statt; es bestehen dementsprechende wirtschaftliche Zwänge, mit dem Verkauf der Regeln Umsatz zu erwirtschaften. Hieraus kann ein Interessenkonflikt entstehen, nicht nur solche Inhalte zu regeln, die der Regelung bedürfen, sondern auch solche, deren Regelung lukrativ erscheint.&lt;br /&gt;
* Aufgrund der wirtschaftlichen Zwänge ist private Regelsetzung ggf. nicht neutral sachorientiert, sondern umsatz- und gewinnorientiert, d.h. käuflich.&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung findet meist ohne Beteiligung der Verbraucher/Kunden/Endanwender statt; sie unterliegt weder einem Interessenausgleich, noch einer staatlichen Aufsicht, noch einer unabhängigen Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritikpunkte ===&lt;br /&gt;
Gängige Kritikpunkte an der Regelsetzung in Deutschland sind:&lt;br /&gt;
* Deutschland ist überreguliert; eine angestrebte Deregulierung findet de facto nicht statt; die Zahl der Regelwerke ist insgesamt zu hoch.&lt;br /&gt;
* Die Regelungsgebiete der einzelnen Regelsetzer überschneiden sich zu stark; dadurch kommt es zu unübersichtlichen Doppelregelungen (z. B. Staatliche und berufsgenossenschaftliche Regelungen zum Arbeitsschutz; gleichzeitige Geltung von DIN und DIN EN-Normen mit unterschiedlichen Inhalten zum gleichen Thema).&lt;br /&gt;
* Der Föderalismus bewirkt im Bauordnungsrecht ein in der Sache nicht zu rechtfertigendes Nebeneinander von 16 Landesbauordnungen mit jeweils dazugehörigen Sonderbauverordnungen, Prüfverordnungen, Technischen Baubestimmungen und dgl. Für bundesweit agierende Anwender ist dies mit unnötigem Mehraufwand verbunden&lt;br /&gt;
* Für den Anwender sind private technische Regeln kostenpflichtig und aufgrund regelmäßiger (und teils weit überproportionaler) Preissteigerungen in den letzten Jahren ein nicht unerheblicher Kostenfaktor geworden. Gleichzeitig hat der Anwender aber keine Wahl, diese Regeln nicht zu beschaffen, wenn er regelwerkskonform handeln will. Zudem ist die Handhabung oft unpraktisch (z. B. Verbot der innerbetrieblichen Vervielfältigung von VDE-Bestimmungen, damit Verbot der Digitalisierung und Bereitstellung in einem Unternehmens-Intranet).&lt;br /&gt;
* Einflussnahmemöglichkeiten an privaten technischen Regeln durch Anwender bestehen nur durch Mitarbeit in den Gremien (was tlw. wiederum kostenpflichtig und sehr zeitaufwändig ist) oder durch Einspruch gegen ein Regelwerk innerhalb der Einspruchsphase. Allerdings dauern die Einspruchsphasen tlw. nur wenige Monate, auch die Entwürfe sind teils kostenpflichtig und Einsprüche können von den Ausschüssen leicht abgewiesen werden. Den Anwendern wird es dadurch erschwert, Einfluss zu nehmen. Nach Ende der Einspruchsphase und mit Veröffentlichung einer Ausgabe (Weißdruck) ist das Regelwerk praktisch nicht mehr zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
Eine normative Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* GEFMA 900 Gesetze, Verordnungen, UVVorschriften im FM; jährlich neu herausgegeben von [http://www.gefma.de GEFMA e.V.]; 873 Einträge in 2014&lt;br /&gt;
* GEFMA 910 Normen und Richtlinien im FM; a.a.O.; 1.038 Einträge in 2014 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2: Die Behörden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene''' (Farbe gelb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsvorbehalt ====&lt;br /&gt;
Diverse Aktivitäten innerhalb des FM stehen unter einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigungsvorbehalt Genehmigungsvorbehalt], d.h. sie bedürfen einer Genehmigung oder Erlaubnis. Hierzu zählen u.a.:&lt;br /&gt;
* Ausübung bestimmter Gewerbe (z. B. Bewachungsgewerbe nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34a.html § 34a Gewerbeordnung (GewO)] oder Makler nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34c.html § 34c GewO])&lt;br /&gt;
* Arbeitnehmerüberlassung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/a_g/__1.html § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)])&lt;br /&gt;
* Errichtung, wesentliche Änderung, Nutzungsänderung oder Abbruch baulicher Anlagen (nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungen_(Deutschland) Landes-Bauordnungen])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder Betrieb umweltrelevanter technischer Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__4.html § 4 BImSchG])&lt;br /&gt;
* Montage, Installation, Betrieb, wesentliche Veränderungen und Änderungen der Bauart oder der Betriebsweise von bestimmten [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsbed%C3%BCrftige_Anlage überwachungsbedürftigen Anlagen] (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__13.html § 13 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern in geschlossenen Räumen bzw. mehr als 1.000 Besuchern innerhalb baulicher Anlagen im Freien (= Betrieb einer Versammlungsstätte nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Versammlungsst%C3%A4ttenverordnung Versammlungsstättenverordnungen (VStättVOen)])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsverfahren ====&lt;br /&gt;
Die zuständigen Genehmigungsbehörden führen auf Antrag Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren durch, z. B. für [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugenehmigung Baugenehmigungen] oder Gewerbeerlaubnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' für Genehmigungsverfahren sind einerseits die Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauleitplanung Bauleitplanung] mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungsplänen].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen. Die Auflagen und Nebenbestimmungen in Bescheiden sind rechtlich bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht, bei der Aufsichtsbehörden die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften in ihrem jeweiligen Sachgebiet überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Organisation der behördlichen Aufsicht====&lt;br /&gt;
Die behördliche Aufsicht ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich organisiert. Länderspezifische Aufsichtsbehörden mit Relevanz im FM sind u.a.:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeaufsicht Gewerbeaufsicht] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerberecht_(Deutschland) Gewerberechts], ggf. auch Arbeits- und/oder Umweltschutz)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauaufsichtsbeh%C3%B6rde Bauaufsichtsbehörden] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrechts])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerpolizei Feuerpolizei] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutz Brandschutzes])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitsamt Gesundheitsämter] (in Hygienefragen, insbesondere bei Trinkwasser/Legionellen)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Regierungspr%C3%A4sidium Regierungspräsidien] (mit unterschiedlichem Aufgabenzuschnitt)&lt;br /&gt;
sowie bundeseinheitlich:&lt;br /&gt;
* Unfall-Versicherungsträger ([http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaften] oder [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallkasse Unfallkassen]) (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsschutz Arbeitsschutzes])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufgaben der Aufsichtsbehörden ====&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Aufsichtsbehörden gehören:&lt;br /&gt;
* Durchführung eigener Aufsichtsmaßnahmen, z. B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandverh%C3%BCtungsschau Feuer-/Brandverhütungsschauen]&lt;br /&gt;
* Entgegennahme und Verfolgung von Anzeigen durch Dritte&lt;br /&gt;
* Treffen von Anordnungen&lt;br /&gt;
* Verhängen von Sanktionen im Ordnungsrecht, z. B. Bußgelder&lt;br /&gt;
* ''Mitwirkung im Strafrecht (?)''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben werden die Aufsichtsbehörden unterstützt durch die Verpflichtung neutraler Dritter, bestimmte Sachverhalte (z. B. schwere Mängel oder Fristenüberschreitungen) anzuzeigen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* Prüfsachverständige nach Landesbaurecht (z. B. in NRW gemäß § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PrüfVO)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schornsteinfeger Schornsteinfeger] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/schfhwg/__5.html § 5 Abs. 2 SchfHwG])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Zugelassene_%C3%9Cberwachungsstelle Zugelassene Überwachungsstellen (ZÜS)] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__20.html § 20 BetrSichV])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Anwender (Adressaten der Vorschriften) selbst bestehen zahlreiche Anzeigepflichten gegenüber den Behörden:&lt;br /&gt;
* Meldepflichtige Arbeitsunfälle (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__193.html § 193 SGB VII])&lt;br /&gt;
* Unfall- und Schadensanzeigen beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__18.html § 18 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Diverse Anzeigepflichten bei Wasserversorgungsanlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/__13.html § 13 TrinkwV])&lt;br /&gt;
* sowie zahlreiche weitere Anzeigepflichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit behördlicher Anordnungen für den Anwender ===&lt;br /&gt;
Behördliche Anordnungen sollten unbedingt beachtet werden. Ein Verstoß dagegen ist i.d.R. mit empfindlichen Geldbußen sowie unter Umständen auch mit Strafe bewehrt. Beispiele dafür sind:&lt;br /&gt;
* Bußgeld wegen Zuwiderhandlung gegen eine vollziehbare Anordnung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__25.html § 25 Abs. 1 ArbSchG])&lt;br /&gt;
* Strafe bei beharrlicher Wiederholung ([http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__26.html § 26 ArbSchG]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
'''Input''' der behördlichen Aufsicht sind rechtsrelevante Erkenntnisse, die ein Handeln der Behörde bewirken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind Anordnungen oder Sanktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der Behörden-Ebene sind die Prozessschritte (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Ergebnisse (Auflagen und Nebenbestimmungen, Anordnungen und Sanktionen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt z. B. Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und den Abbruch baulicher und technischer Anlagen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behörden-Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3: Die Nutzer- /Kunden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die dritte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Nutzer- /Kunden-Ebene''' (Farbe grün).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Bedarfsplanung im FM ist es, [http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis Bedürfnisse] zu identifizieren, zu [http://de.wikipedia.org/wiki/Verifizieren verifizieren] und (mittels entsprechender Entscheidungen) zunächst in [http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarf Bedarfe] umzuwandeln, die dann in einem zweiten Schritt in konkrete Anforderungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedürfnisse und Bedarfe ====&lt;br /&gt;
Bei diesem ersten Umwandlungsschritt sind die ermittelten Bedürfnisse einerseits daraufhin zu überprüfen, ob deren Erfüllung mit öffentlich-rechtlichen Bestimmungen sowie den Unternehmenszielen vereinbar sind und andererseits, ob die erforderlichen Ressourcen (Kapital, Personal etc.) zur Verfügung gestellt werden können und sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedarfsplanung im FM bezieht sich dabei auf die Aspekte '''Mensch''', '''Arbeitsplatz''' und '''Kernprozess''' (people, place, process).&lt;br /&gt;
* Gängige Bedürfnisse und Bedarfe von Menschen, die mittels FM befriedigt werden können und sollen, sind insbesondere Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies ist Gegenstand des Arbeitsschutzes und in Deutschland vollumfänglich geregelt.&lt;br /&gt;
* Bedarfe des Arbeitsplatzes sind einerseits die individuelle Arbeitsplatzgestaltung und andererseits die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander. Die Arbeitsplatzgestaltung ist in Deutschland durch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsst%C3%A4ttenverordnung_(Deutschland) Arbeitssstättenverordnung] sowie die zugehörigen [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln_f%C3%BCr_Arbeitsst%C3%A4tten Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)] geregelt. Die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander (zwecks Optimierung der gegenseitigen Wechselbeziehungen) ist Gegenstand einer Betriebsplanung.&lt;br /&gt;
* Die Bedarfe von Kernprozessen sind naturgemäß prozess-spezifisch und im Einzelnen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedarfe und Anforderungen ====&lt;br /&gt;
Im zweiten Umwandlungsschritt müssen die Bedarfe in konkrete Anforderungen umgesetzt werden. Dies erfolgt in der Regel mittels [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsbeschreibung Leistungsbeschreibungen], [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsverzeichnis Leistungsverzeichnissen (LVs)], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenheft Lastenheften], [http://de.wikipedia.org/wiki/Spezifikation Spezifikationen] oder dgl. Für die Konkretisierung von Anforderungen sind Service Level hilfreich, die nach vertraglicher Vereinbarung auch als [http://de.wikipedia.org/wiki/Service-Level-Agreement Service Level Agreements (SLA)] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibung der Anforderungen kann sowohl tätigkeitsorientiert, als auch ergebnisorientiert erfolgen. ''(noch näher auszuformulieren)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung solcher leistungsbeschreibender Dokumente mit den darin enthaltenen Anforderungen erfolgt im FM meist durch technische Abteilungen bzw. Ingenieurbüros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
Ein häufig anzutreffendes Problem besteht darin, dass die Anforderungen nicht hinreichend präzise formuliert werden und damit Spielräume für mindere Qualität eröffnen. Dies kann einerseits damit erklärt werden, dass Dienstleistungen im Allgemeinen und FM-/FS-Leistungen im Besonderen schwieriger präzise zu beschreiben sind, als beispielsweise Industrieprodukte. Ferner sind diese Serviceleistungen sehr vielfältig und individuell und dadurch nicht leicht zu standardisieren. Und schließlich bestehen in der Beschreibung solcher Serviceleistungen und der daran gestellten Anforderungen noch keine jahrzehntelangen Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_18205 DIN 18205] Bedarfsplanung im Bauwesen; Beuth-Verlag; Ausgabe 1996-04&lt;br /&gt;
* GEFMA 520 Standardleistungsverzeichnis Facility Services; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rechtliche Rahmenbedingungen für Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Vergaberecht, GWB, VOB/A, VOL/A, Vermeidung von Korruption, Compliance etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten der Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Einzelvergaben, Paketvergaben, Systemvergaben, Vor- und Nachteile''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Mangelnde Präzision der LVs, mangelnde Abstimmung zwischen LV und Vertrag, unangemessener Preisdruck in Vergabeverhandlungen, Minderleistungen, Nachtragsmanagement etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* GEFMA 510 Mustervertrag Gebäudemanagement; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsicht durch Kunden (Auftraggeber) ===&lt;br /&gt;
Nach den Grundregeln der Delegation (GEFMA 190) muss auch ein Kunde (Auftraggeber) von FM-/FS-Leistungen eine Aufsicht darüber ausüben, ob die von ihm beauftragten Leistungen ordnungsgemäß erbracht werden. (Die Art und Weise, wie diese Aufsicht realisiert werden kann, wird an anderer Stelle beschrieben.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 4: Die Facilty Management-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die vierte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Management-Ebene''' (Farbe hellblau).&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 5: Die Facility Service-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die fünfte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Service-Ebene''' (Farbe dunkelblau).&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=Bisherige_Modelle_f%C3%BCr_GM,_FM,_QM&amp;diff=63</id>
		<title>Bisherige Modelle für GM, FM, QM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=Bisherige_Modelle_f%C3%BCr_GM,_FM,_QM&amp;diff=63"/>
				<updated>2014-03-22T23:35:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Schützte „Bisherige Modelle für GM, FM, QM“ ([Bearbeiten=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt) [Verschieben=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt))&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bisher veröffentlichte Modelle sind (in chronologischer Reihenfolge der Veröffentlichung):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DIN 32736 (2000-08) Gebäudemanagement; Begriffe und Leistungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;[[Datei:Platzhalter.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Leistungsbereiches des Gebäudemanagements]]&amp;lt;/p&amp;gt; &lt;br /&gt;
'''Anwendungsbereich''' (Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Norm definiert Begriffe und beschreibt die Leistungen des Gebäudemanagements. Sie dient dem einheitlichen Sprachgebrauch und der Strukturierung von Leistungen. Es ist nicht Aufgabe dieser Norm, Systeme zu beschreiben oder zu definieren, wer die aufgeführten Leistungen zu erbringen hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis 1:''' Innerhalb der Norm gibt es keinen erläuternden Text zum Bild.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Hinweis 2:''' Im zuständigen DIN-Normenausschuss NA 041-04-02 wird an einer Neufassung dieser Norm gearbeitet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DIN EN ISO 9000 (2000-12 und 2005-12) Qualitätsmanagementsysteme; Grundlagen und Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Platzhalter.jpeg|200px|thumb|left|Bild 1: Darstellung eines prozess-orientierten QM-Systems]]&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbereich''' (Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Internationale Norm beschreibt Grundlagen für Qualitätsmanagementsysteme, die den Gegenstand der ISO-9000-Familie bilden, und legt die zugehörige Terminologie fest.&amp;quot; (fortgesetzt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prozessorientierter Ansatz''' (Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[...]&lt;br /&gt;
Die Absicht dieser Internationalen Norm besteht darin, die Übernahme des prozessorientierten Ansatzes zum Leiten und Lenken einer Organisation anzuregen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 1 stellt das prozessorientierte Qualitätsmanagementsystem dar, das in den Normen der ISO-9000-Familie beschrieben ist. Diese Darstellung zeigt, dass interessierte Parteien beim Erzeugen von Eingaben eine bedeutende Rolle spielen. Die Überwachung der Zufriedenheit interessierter Parteien erfordert die Beurteilung von Informationen über die Wahrnehmung der interessierten Parteien, in welchem Umfang ihre Erfordernisse und Erwartungen erfüllt worden sind. Das in Bild 1 dargestellte Modell zeigt die Prozesse, ohne in Details zu gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GEFMA 100-1 (2004-07) Facility Management; Grundlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GEFMA_100_Bild_1.jpeg|200px|thumb|right|Bild 1: Allg. Prozessmodell für FM]]&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbereich''' (Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Richtlinie GEFMA 100 gilt für die Definition, die Strukturierung und die Inhalte von Facility Management (FM). Teil 1 behandelt dabei die Grundlagen, Teil 2 enthält die Darstellung eines möglichen Leistungsspektrums von FM.&amp;lt;br /&amp;gt;Die Strukturen wurden so gewählt, dass sie auch für die Erfassung von Nutzungs- und Lebenszykluskosten (GEFMA 200ff) sowie die Ausschreibung von Dienstleistungen (GEFMA 500ff) zweckmäßig angewandt werden können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prozessorientierter Ansatz''' (Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bild 1 zeigt in Anlehnung an DIN EN ISO 9000 ein allgemeines Prozessmodell für Facility Management mit folgenden Schritten entlang der Wertschöpfungskette:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Anforderungen an das Facility Management müssen durch den Facility Management-Kunden (und ggf. andere interessierte Parteien) klar und unmissverständlich festgelegt werden. Entsprechend dem Grundsatz der Produktorientierung soll dies möglichst anhand der geforderten Ergebnisse erfolgen.&lt;br /&gt;
* Damit das Verständnis der Anforderungen durch den FM-Dienstleister in vollem Umfang gewährleistet ist, ist eine Vereinbarung von Service Levels und Messgrößen zweckmäßig.&lt;br /&gt;
* Die Durchführung der einzelnen Tätigkeiten erfolgt durch den FM-Dienstleister in Form geplanter, gesteuerter und beherrschter Facility Prozesse.&lt;br /&gt;
* Das Ergebnis sind Facility Produkte, deren Merkmale den Kundenanforderungen entsprechen oder diese übertreffen.&lt;br /&gt;
* Aus der Erfüllung der Anforderungen ergibt sich für den Facility Management-Kunden ein Nutzen, der zur Kundenzufriedenheit führt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GEFMA 100-2 (2004-07) Facility Management; Leistungsspektrum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GEFMA_100_Bild_4.jpeg|200px|thumb|left|Bild A.1: Lebenszyklusphasen (lineare Darstellung) mit FM-Haupt-prozessen]]&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbereich''' (Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Leistungsspektrum nach Teil 2 der Richtlinie GEFMA 100 kann FM-Anwender dabei unterstützen, durch Auswahl von Serviceleistungen aus einer vorgegebenen &lt;br /&gt;
Leistungspalette ein Profil eines anwendungsspezifischen Facility Managements zu entwickeln.&amp;lt;br /&amp;gt;Das in Anhang B enthaltene Leistungsspektrum stellt hierfür eine Anzahl möglicher FM-Leistungen aus allen Lebenszyklusphasen zur Verfügung.&amp;lt;br /&amp;gt;Es soll dadurch weder impliziert werden, dass diese Leistungen in ihrer Gesamtheit zwingendermaßen als Facility Management zu verstehen oder diesem unterzuordnen wären, noch sollen Leistungen, die hier nicht aufgezählt werden, dadurch aus einem FM ausgegrenzt werden.&amp;lt;br /&amp;gt;Es bleibt einzig dem Anwender überlassen festzulegen, welches Profil genau das Facility Management in seinem Unternehmen oder an seinem Standort haben soll.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DIN EN 15221-1 (2007-01) Facility Management; Teil 1: Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Platzhalter.jpeg|200px|thumb|right|Bild: FM-Modell]]&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbereich''' (Zitat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Europäische Norm enthält die für das Gebiet des Facility Managements geltenden Begriffe. Sie gibt außerdem Einblick in den Anwendungsbereich des Facility Managements.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anhang A (informativ) Facility Management-Modell'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Allgemeines'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Anhang A ist das Facility Management-Modell dargestellt. Es beschreibt den Rahmen, wie Facility Management die Hauptaktivitäten einer Organisation unterstützt, umfasst die Beziehung zwischen Bedarf und Lieferung und zeigt wie die unterschiedlichen Ebenen des Facility Managements zusammen wirken können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hinweis:''' In DIN EN 15221-1 ist das FM-Modell in schwarz/weiß abgebildet. Das Bild in Farbe stammt aus anderen Normteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenüberstellung der Modelle ==&lt;br /&gt;
Den bisherigen Modellen ist es gemeinsam, dass es sich um Abbildungen handelt, die jeweils nur Teilaspekte darzustellen vermögen. Aus diesem Grunde wurde mit FM-3D ein Modell entwickelt, das möglichst viele (bzw. alle) Wesensmerkmale des FM darstellen kann.&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &amp;lt;b&amp;gt;Gegenüberstellung von GM-, FM- und QMS-Modellen (2000-2014)&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
|width=&amp;quot;10%&amp;quot;|Publikation:&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#D8D8D8&amp;quot;|DIN 32736&amp;lt;br /&amp;gt;Gebäudemanagement; Begriffe und Leistungen&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#D8D8D8&amp;quot;|DIN EN ISO 9000&amp;lt;br /&amp;gt;Qualitätsmanagementsysteme; Grundlagen und Begriffe&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#D8D8D8&amp;quot;|GEFMA 100-1&amp;lt;br /&amp;gt;Facility Management; Grundlagen&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#D8D8D8&amp;quot;|GEFMA 100-2&amp;lt;br /&amp;gt;Facility Management; Leistungsspektrum&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#D8D8D8&amp;quot;|DIN EN 15221-1&amp;lt;br /&amp;gt;Facility Management;&amp;lt;br /&amp;gt;Teil 1: Begriffe&lt;br /&gt;
!width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#D8D8D8&amp;quot;|FM-3D&amp;lt;br /&amp;gt;Prozess- und Datenmodell Facility Management&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|veröffentlicht:&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000-08&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000-12 und 2005-12&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2004-07&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2004-07&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2007-01&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2014-02&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bild:&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Platzhalter.jpeg|170px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Platzhalter.jpeg|170px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:GEFMA_100_Bild_1.jpeg|170px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:GEFMA_100_Bild_4.jpeg|170px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:Platzhalter.jpeg|170px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|[[Bild:FM-3D_Bild-10_72dpi.jpeg|150px|thumb|center]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bilduntertitel:&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Leistungsbereiche des Gebäudemanagements&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Darstellung eines prozessorientierten QMS&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Allgemeines&amp;lt;br /&amp;gt;Prozessmodell für FM&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|Lebenszyklusphasen&amp;lt;br /&amp;gt;mit FM-Hauptprozessen&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|FM-Modell&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|FM-3D&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lebenszyklus:&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|ja&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prozessverlauf:&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|ja&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|ja&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Akteure:&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|keine&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|keine&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Handlungsebenen:&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|keine&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|keine&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Datenmodell:&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#FF0000&amp;quot;|nein&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#22B14C&amp;quot;|ja&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anmerkung:''' DIN EN 15221-4 &amp;quot;Facility Management; Teil 4: Taxonomie, Klassifikation und Strukturen im FM&amp;quot; enthält ansatzweise ein Datenmodell für FM, jedoch hat dies keinen Bezug zum FM-Modell.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=Zweck_eines_FM-Modells&amp;diff=62</id>
		<title>Zweck eines FM-Modells</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=Zweck_eines_FM-Modells&amp;diff=62"/>
				<updated>2014-03-22T23:35:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Schützte „Zweck eines FM-Modells“ ([Bearbeiten=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt) [Verschieben=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt))&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seit Beginn der fachlichen und wissenschaftlichen Arbeit mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Facilitymanagement Facility Management] (FM) und der Beschreibung von Gebäude- und Facility Management in Deutschland in den 1990er Jahren war es stets ein Anliegen, die komplexen Sachverhalte und Wechselwirkungen im FM in stark vereinfachter Form bildlich darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Modell, als eine auf das Substanzielle reduzierte Darstellung, sollte dabei den '''Blick auf das Wesentliche''' lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als '''wesentlich''' werden folgende Merkmale des FM erachtet (siehe auch Grundsätze des FM nach GEFMA 100-1:2004-07):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# '''Prozessorientierung'''&amp;lt;br /&amp;gt;Die Leistungserbringer im FM planen, steuern und beherrschen ihre Prozesse und Projekte.&lt;br /&gt;
# '''Produkt- (Ergebnis) orientierung''' &amp;lt;br /&amp;gt;Der Kunde beurteilt den Erfolg des FM anhand der Ergebnisse.&lt;br /&gt;
# '''Arbeitsteilung'''&amp;lt;br /&amp;gt;FM funktioniert arbeitsteilig; niemand macht FM alleine; niemand besitzt sämtliches Wissen und Können, das für erfolgreiches FM erforderlich ist.&lt;br /&gt;
# '''Interaktion'''&amp;lt;br /&amp;gt;FM funktioniert interaktiv; es gibt stets verschiedene Akteure, die auf verschiedenen Handlungsebenen verschiedene Interessen verfolgen. FM funktioniert umso besser, je besser diese [http://de.wikipedia.org/wiki/Interaktion Interaktion] beherrscht wird.&lt;br /&gt;
# (weitere, noch zu ergänzen)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=61</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=61"/>
				<updated>2014-03-22T23:31:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Schützte „FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen“ ([Bearbeiten=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt) [Verschieben=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt))&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Die Normative Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM (Farbe grau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung; die Akteure sind dementsprechend die verschiedenen Regelsetzer.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Input''' für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen ([http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus Lobbyismus]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke (Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken entlang der y-Achse sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die Ergebnisse (d.h. die resultierenden Bestimmungen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer, Verfahren der Regelsetzung und resultierende Regelwerke ===&lt;br /&gt;
==== Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften ====&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU] -&amp;gt; EU-Verordnungen, EU-Richtlinien&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes] -&amp;gt; Bundesgesetze, Bundesverordnungen&lt;br /&gt;
* Bundesländer: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht] -&amp;gt; Landesgesetze, Landesverordnungen&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht] -&amp;gt; Städtische Verordnungen, Städtische Satzungen &lt;br /&gt;
* DGUV: [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung] -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften (UVV)], heute Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV) sowie Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI), Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR) und Berufsgenossenschaftliche Grundsätze (BGG)&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ''(bislang ohne eigene Website)'' -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln Technische Regeln] staatlicher Ausschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Normen und Richtlinien ====&lt;br /&gt;
* DIN: [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]; Verfahren der [http://de.wikipedia.org/wiki/Normung Normung] -&amp;gt; DIN-Normen, DIN EN-Normen, DIN EN ISO-Normen (und weitere)&lt;br /&gt;
* DVGW: [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.] -&amp;gt; DVGW-Bestimmungen&lt;br /&gt;
* VDE: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.] -&amp;gt; VDE-Normen, DIN VDE-Normen&lt;br /&gt;
* VDI: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure Verein Deutscher Ingenieure e.V.] -&amp;gt; VDI-Richtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen ====&lt;br /&gt;
* AMEV [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen] -&amp;gt; AMEV-Empfehlungen&lt;br /&gt;
* GEFMA: [http://www.gefma.de German Facility Management Association e.V.] -&amp;gt; GEFMA-Richtlinien&lt;br /&gt;
* VDMA: [http://de.wikipedia.org/wiki/VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.] -&amp;gt; VDMA-Einheitsblätter&lt;br /&gt;
* VdS Schadenverhütung: [http://de.wikipedia.org/wiki/VdS_Schadenverh%C3%BCtung VdS] -&amp;gt; VdS-Richtlinien, VdS-Merkblätter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Vorschriften ====&lt;br /&gt;
* Hersteller -&amp;gt; Hersteller-Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit von Regelwerken für den Anwender ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: u.a. [http://de.wikipedia.org/wiki/Technikklausel Technikklauseln], Verbindlichkeit durch Verweis oder durch Vertrag)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen von Regelwerken und Regelwerksverfolgung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: Methoden zur Änderung von Regelwerken; Formen der Verkündung von Änderungen; Regelwerksverfolgung/Regelwerksmanagement z. B. in ISO 9001, 14001, GEFMA 710)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Deregulierung.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Deregulierung vs. Überregulierung]]&lt;br /&gt;
Zweck der [http://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung Deregulierung] im Allgemeinen ist eine Liberalisierung der Märkte mit positiven Effekten auf die Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich der Regelwerke mit Relevanz im FM lässt sich feststellen, dass bei Gesetzen, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften tatsächlich sowohl die Anzahl, als auch die Regelungstiefe in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist und weiterhin zurückgeht (im rechten Bild: rotes Feld).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersatzweise verweisen die staatlichen Vorschriften bei technischen Regelungsinhalten dafür immer häufiger auf die [http://de.wikipedia.org/wiki/Anerkannte_Regeln_der_Technik (allgemein) anerkannten Regeln der Technik (aRdT)]. Solche Verweise finden sich beispielsweise in der [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/BJNR095910001.html Trinkwasserverordnung (TrinkwV)] insgesamt 24 mal, in der [http://www.gesetze-im-internet.de/enev_2007/BJNR151900007.html Energieeinsparverordnung (EnEV)] 25 mal (gezählt am 22.03.2014). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl und der Umfang der technischen Regeln von DIN, DVGW, VDE und VDI steigt währenddessen ungebremst und überkompensiert den Effekt der Deregulierung dadurch bei Weitem (im rechten Bild: blaues Feld). Diese Verlagerung von der öffentlich-rechtlichen zur privaten Regelsetzung wird durch den Staat gefördert (vgl. Deutsche Normungsstrategie).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als problematisch sind hierbei allerdings folgende Punkte anzusehen:&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung ist für viele Regelsetzer eine unverzichtbare Einnahmequelle; staatliche Zuschüsse finden kaum noch statt; es bestehen dementsprechende kommerzielle Interessen. Hieraus kann ein Interessenkonflikt entstehen, nicht nur solche Inhalte zu regeln, die der Regelung bedürfen, sondern auch solche, deren Regelung lukrativ erscheint.&lt;br /&gt;
* Aufgrund der wirtschaftlichen Abhängigkeit von den Einnahmen ist die private Regelsetzung oft nicht neutral an der Sache orientiert, sondern in hohem Maße interessengesteuert, d.h. käuflich.&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung unterliegt weder einer staatlichen Aufsicht, noch einer unabhängigen Kontrolle.&lt;br /&gt;
* Für den Anwender sind private technische Regeln kostenpflichtig und aufgrund ständiger (und teils weit überproportionaler) Preissteigerungen in den letzten Jahren ein nicht unerheblicher Kostenfaktor geworden. Gleichzeitig hat der Anwender aber keine Wahl, diese Regeln nicht zu beschaffen, wenn er regelwerkskonform handeln will.&lt;br /&gt;
* Einflussnahmemöglichkeiten durch Anwender bestehen nur durch Mitarbeit in den Gremien (was tlw. wiederum kostenpflichtig und sehr zeitaufwändig ist) oder durch Einspruch gegen ein Regelwerk innerhalb der Einspruchsphase. Allerdings dauern die Einspruchsphasen tlw. nur wenige Monate und auch die Entwürfe sind teils kostenpflichtig. Den Anwendern wird es dadurch erschwert, Einfluss zu nehmen. Nach Ende der Einspruchsphase und mit Veröffentlichung einer Ausgabe (Weißdruck) ist das Regelwerk praktisch nicht mehr zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
Eine normative Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* GEFMA 900 Gesetze, Verordnungen, UVVorschriften im FM; jährlich neu herausgegeben von [http://www.gefma.de GEFMA e.V.]; 873 Einträge in 2014&lt;br /&gt;
* GEFMA 910 Normen und Richtlinien im FM; a.a.O.; 1.038 Einträge in 2014 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2: Die Behörden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene''' (Farbe gelb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsvorbehalt ====&lt;br /&gt;
Diverse Aktivitäten innerhalb des FM stehen unter einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigungsvorbehalt Genehmigungsvorbehalt], d.h. sie bedürfen einer Genehmigung oder Erlaubnis. Hierzu zählen u.a.:&lt;br /&gt;
* Ausübung bestimmter Gewerbe (z. B. Bewachungsgewerbe nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34a.html § 34a Gewerbeordnung (GewO)] oder Makler nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34c.html § 34c GewO])&lt;br /&gt;
* Arbeitnehmerüberlassung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/a_g/__1.html § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)])&lt;br /&gt;
* Errichtung, wesentliche Änderung, Nutzungsänderung oder Abbruch baulicher Anlagen (nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungen_(Deutschland) Landes-Bauordnungen])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder Betrieb umweltrelevanter technischer Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__4.html § 4 BImSchG])&lt;br /&gt;
* Montage, Installation, Betrieb, wesentliche Veränderungen und Änderungen der Bauart oder der Betriebsweise von bestimmten [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsbed%C3%BCrftige_Anlage überwachungsbedürftigen Anlagen] (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__13.html § 13 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern in geschlossenen Räumen bzw. mehr als 1.000 Besuchern innerhalb baulicher Anlagen im Freien (= Betrieb einer Versammlungsstätte nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Versammlungsst%C3%A4ttenverordnung Versammlungsstättenverordnungen (VStättVOen)])&lt;br /&gt;
* ''(weitere)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsverfahren ====&lt;br /&gt;
Die zuständigen Genehmigungsbehörden führen auf Antrag Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren durch, z. B. für [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugenehmigung Baugenehmigungen] oder Gewerbeerlaubnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' für Genehmigungsverfahren sind einerseits die Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauleitplanung Bauleitplanung] mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungsplänen].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen. Die Auflagen und Nebenbestimmungen in Bescheiden sind rechtlich bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht, bei der Aufsichtsbehörden die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften in ihrem jeweiligen Sachgebiet überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Organisation ====&lt;br /&gt;
Die behördliche Aufsicht ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich organisiert. Länderspezifische Aufsichtsbehörden mit Relevanz im FM sind u.a.:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeaufsicht Gewerbeaufsicht] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerberecht_(Deutschland) Gewerberechts], ggf. auch Arbeits- und/oder Umweltschutz)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauaufsichtsbeh%C3%B6rde Bauaufsichtsbehörden] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrechts])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerpolizei Feuerpolizei] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutz Brandschutzes])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitsamt Gesundheitsämter] (in Hygienefragen, insbesondere bei Trinkwasser/Legionellen)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Regierungspr%C3%A4sidium Regierungspräsidien] (mit unterschiedlichem Aufgabenzuschnitt)&lt;br /&gt;
* ''ggf. weitere''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundeseinheitlich:&lt;br /&gt;
* Unfall-Versicherungsträger ([http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaften] oder [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallkasse Unfallkassen]) (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsschutz Arbeitsschutzes])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufgaben ====&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Aufsichtsbehörden gehören:&lt;br /&gt;
* Durchführung eigener Aufsichtsmaßnahmen, z. B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandverh%C3%BCtungsschau Feuer-/Brandverhütungsschauen]&lt;br /&gt;
* Entgegennahme und Verfolgung von Anzeigen durch Dritte&lt;br /&gt;
* Treffen von Anordnungen&lt;br /&gt;
* Verhängen von Sanktionen im Ordnungsrecht, z. B. Bußgelder&lt;br /&gt;
* ''Mitwirkung im Strafrecht (?)''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben werden die Aufsichtsbehörden unterstützt durch die Verpflichtung neutraler Dritter, bestimmte Sachverhalte (z. B. schwere Mängel oder Fristenüberschreitungen) anzuzeigen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schornsteinfeger Schornsteinfeger] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/schfhwg/__5.html § 5 Abs. 2 SchfHwG])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Zugelassene_%C3%9Cberwachungsstelle Zugelassene Überwachungsstellen (ZÜS)] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__20.html § 20 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Prüfsachverständige nach Landesbaurecht (z. B. in NRW gemäß § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PrüfVO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Anwender (Adressaten der Vorschriften) selbst bestehen zahlreiche Anzeigepflichten gegenüber den Behörden:&lt;br /&gt;
* Meldepflichtige Arbeitsunfälle (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__193.html § 193 SGB VII])&lt;br /&gt;
* ''(weitere z.B. nach TrinkwV)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
Auch auf der Behörden-Ebene sind die Prozessschritte (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Ergebnisse (Auflagen und Nebenbestimmungen, Anordnungen und Sanktionen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt z. B. Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und den Abbruch baulicher und technischer Anlagen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behörden-Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3: Die Nutzer- /Kunden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die dritte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Nutzer- /Kunden-Ebene''' (Farbe grün).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Bedarfsplanung im FM ist es, [http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis Bedürfnisse] zu identifizieren, zu verifizieren und (mittels entsprechender Entscheidungen) zunächst in [http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarf Bedarfe] umzuwandeln, die dann in einem zweiten Schritt in konkrete Anforderungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedürfnisse und Bedarfe ====&lt;br /&gt;
Bei diesem ersten Umwandlungsschritt sind die ermittelten Bedürfnisse einerseits daraufhin zu überprüfen, ob deren Erfüllung mit öffentlich-rechtlichen Bestimmungen sowie den Unternehmenszielen vereinbar sind und andererseits, ob die erforderlichen Ressourcen (Kapital, Personal etc.) zur Verfügung gestellt werden können und sollen. ''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedarfsplanung im FM bezieht sich dabei auf die Aspekte '''Mensch''', '''Arbeitsplatz''' und '''Kernprozess''' (people, place, process).&lt;br /&gt;
* Gängige Bedürfnisse und Bedarfe von Menschen, die mittels FM befriedigt werden können und sollen, sind insbesondere Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies ist Gegenstand des Arbeitsschutzes und in Deutschland vollumfänglich geregelt.&lt;br /&gt;
* Bedarfe des Arbeitsplatzes sind einerseits die individuelle Arbeitsplatzgestaltung und andererseits die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander. Die Arbeitsplatzgestaltung ist in Deutschland durch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsst%C3%A4ttenverordnung_(Deutschland) Arbeitssstättenverordnung] sowie die zugehörigen [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln_f%C3%BCr_Arbeitsst%C3%A4tten Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)] geregelt. Die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander (zwecks Optimierung der gegenseitigen Wechselbeziehungen) ist Gegenstand einer Betriebsplanung.&lt;br /&gt;
* Die Bedarfe von Kernprozessen sind naturgemäß prozess-spezifisch und im Einzelnen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedarfe und Anforderungen ====&lt;br /&gt;
Im zweiten Umwandlungsschritt müssen die Bedarfe in konkrete Anforderungen umgesetzt werden. Dies erfolgt in der Regel mittels [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsbeschreibung Leistungsbeschreibungen], [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsverzeichnis Leistungsverzeichnissen (LVs)], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenheft Lastenheften], [http://de.wikipedia.org/wiki/Spezifikation Spezifikationen] oder dgl. Für die Konkretisierung von Anforderungen sind Service Level hilfreich, die nach vertraglicher Vereinbarung auch als [http://de.wikipedia.org/wiki/Service-Level-Agreement Service Level Agreements (SLA)] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibung der Anforderungen kann sowohl tätigkeitsorientiert, als auch ergebnisorientiert erfolgen. ''(noch näher auszuformulieren)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung solcher leistungsbeschreibender Dokumente mit den darin enthaltenen Anforderungen erfolgt im FM meist durch technische Abteilungen bzw. Ingenieurbüros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
Ein häufig anzutreffendes Problem besteht darin, dass die Anforderungen nicht hinreichend präzise formuliert werden und damit Spielräume für mindere Qualität eröffnen. Dies kann einerseits damit erklärt werden, dass Dienstleistungen im Allgemeinen und FM-/FS-Serviceleistungen im Besonderen schwieriger präzise zu beschreiben sind, als beispielsweise Industrieprodukte. Ferner sind diese Serviceleistungen sehr vielfältig und individuell und dadurch nicht leicht zu standardisieren. Und schließlich bestehen in der Beschreibung solcher Serviceleistungen und der daran gestellten Anforderungen noch keine jahrzehntelangen Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_18205 DIN 18205] Bedarfsplanung im Bauwesen; Beuth-Verlag; Ausgabe 1996-04&lt;br /&gt;
* GEFMA 520 Standardleistungsverzeichnis Facility Services; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rechtliche Rahmenbedingungen für Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Vergaberecht, GWB, VOB/A, VOL/A, Vermeidung von Korruption, Compliance etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten der Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Einzelvergaben, Paketvergaben, Systemvergaben, Vor- und Nachteile''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Mangelnde Präzision der LVs, mangelnde Abstimmung zwischen LV und Vertrag, unangemessener Preisdruck in Vergabeverhandlungen, Minderleistungen, Nachtragsmanagement etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* GEFMA 510 Mustervertrag Gebäudemanagement; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsicht durch Kunden (Auftraggeber) ===&lt;br /&gt;
Nach den Grundregeln der Delegation (GEFMA 190) muss auch ein Kunde (Auftraggeber) von FM-/FS-Leistungen eine Aufsicht darüber ausüben, ob die von ihm beauftragten Leistungen ordnungsgemäß erbracht werden. (Die Art und Weise, wie diese Aufsicht realisiert werden kann, wird an anderer Stelle beschrieben.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 4: Die FM-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die vierte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Management-Ebene''' (Farbe hellblau).&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 5: Die FS-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die fünfte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Service-Ebene''' (Farbe dunkelblau).&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=60</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=60"/>
				<updated>2014-03-22T23:29:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Schützte „Hauptseite“ ([Bearbeiten=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt) [Verschieben=Nur Administratoren erlauben] (unbeschränkt))&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FM-3D Bild-10 72dpi.jpeg|200px|thumb|right|FM-3D-Modell]]&lt;br /&gt;
Hier entsteht ein Wiki über '''FM-3D: Prozess- und Datenmodell Facility Management''', kurz: '''FM-3D-Modell'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Mangels Zeit und Erfahrung mit Wiki's wird's aber eine Weile dauern; sorry)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zweck eines FM-Modells]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bisherige Modelle für GM, FM, QM]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[FM-3D: Erste Dimension: Die Handlungsebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[FM-3D: Zweite Dimension: Die Interaktion zwischen den Handlungsebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[FM-3D: Dritte Dimension: Die Interaktion zwischen den Lebenszyklusphasen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Hinweise zu Wiki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=59</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=59"/>
				<updated>2014-03-22T18:34:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Die Normative Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM (Farbe grau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung; die Akteure sind dementsprechend die verschiedenen Regelsetzer.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Input''' für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen ([http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus Lobbyismus]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke (Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken entlang der y-Achse sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die Ergebnisse (d.h. die resultierenden Bestimmungen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer, Verfahren der Regelsetzung und resultierende Regelwerke ===&lt;br /&gt;
==== Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften ====&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU] -&amp;gt; EU-Verordnungen, EU-Richtlinien&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes] -&amp;gt; Bundesgesetze, Bundesverordnungen&lt;br /&gt;
* Bundesländer: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht] -&amp;gt; Landesgesetze, Landesverordnungen&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht] -&amp;gt; Städtische Verordnungen, Städtische Satzungen &lt;br /&gt;
* DGUV: [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung] -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften (UVV)], heute Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV) sowie Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI), Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR) und Berufsgenossenschaftliche Grundsätze (BGG)&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ''(bislang ohne eigene Website)'' -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln Technische Regeln] staatlicher Ausschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Normen und Richtlinien ====&lt;br /&gt;
* DIN: [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]; Verfahren der [http://de.wikipedia.org/wiki/Normung Normung] -&amp;gt; DIN-Normen, DIN EN-Normen, DIN EN ISO-Normen (und weitere)&lt;br /&gt;
* DVGW: [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.] -&amp;gt; DVGW-Bestimmungen&lt;br /&gt;
* VDE: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.] -&amp;gt; VDE-Normen, DIN VDE-Normen&lt;br /&gt;
* VDI: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure Verein Deutscher Ingenieure e.V.] -&amp;gt; VDI-Richtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen ====&lt;br /&gt;
* AMEV [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen] -&amp;gt; AMEV-Empfehlungen&lt;br /&gt;
* GEFMA: [http://www.gefma.de German Facility Management Association e.V.] -&amp;gt; GEFMA-Richtlinien&lt;br /&gt;
* VDMA: [http://de.wikipedia.org/wiki/VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.] -&amp;gt; VDMA-Einheitsblätter&lt;br /&gt;
* VdS Schadenverhütung: [http://de.wikipedia.org/wiki/VdS_Schadenverh%C3%BCtung VdS] -&amp;gt; VdS-Richtlinien, VdS-Merkblätter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Vorschriften ====&lt;br /&gt;
* Hersteller -&amp;gt; Hersteller-Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit von Regelwerken für den Anwender ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: u.a. [http://de.wikipedia.org/wiki/Technikklausel Technikklauseln], Verbindlichkeit durch Verweis oder durch Vertrag)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen von Regelwerken und Regelwerksverfolgung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: Methoden zur Änderung von Regelwerken; Formen der Verkündung von Änderungen; Regelwerksverfolgung/Regelwerksmanagement z. B. in ISO 9001, 14001, GEFMA 710)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Deregulierung.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Deregulierung vs. Überregulierung]]&lt;br /&gt;
Zweck der [http://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung Deregulierung] im Allgemeinen ist eine Liberalisierung der Märkte mit positiven Effekten auf die Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich der Regelwerke mit Relevanz im FM lässt sich feststellen, dass bei Gesetzen, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften tatsächlich sowohl die Anzahl, als auch die Regelungstiefe in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist und weiterhin zurückgeht (im rechten Bild: rotes Feld).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersatzweise verweisen die staatlichen Vorschriften bei technischen Regelungsinhalten dafür immer häufiger auf die [http://de.wikipedia.org/wiki/Anerkannte_Regeln_der_Technik (allgemein) anerkannten Regeln der Technik (aRdT)]. Solche Verweise finden sich beispielsweise in der [http://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2001/BJNR095910001.html Trinkwasserverordnung (TrinkwV)] insgesamt 24 mal, in der [http://www.gesetze-im-internet.de/enev_2007/BJNR151900007.html Energieeinsparverordnung (EnEV)] 25 mal (gezählt am 22.03.2014). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl und der Umfang der technischen Regeln von DIN, DVGW, VDE und VDI steigt währenddessen ungebremst und überkompensiert den Effekt der Deregulierung dadurch bei Weitem (im rechten Bild: blaues Feld). Diese Verlagerung von der öffentlich-rechtlichen zur privaten Regelsetzung wird durch den Staat gefördert (vgl. Deutsche Normungsstrategie).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als problematisch sind hierbei allerdings folgende Punkte anzusehen:&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung ist für viele Regelsetzer eine unverzichtbare Einnahmequelle; staatliche Zuschüsse finden kaum noch statt; es bestehen dementsprechende kommerzielle Interessen. Hieraus kann ein Interessenkonflikt entstehen, nicht nur solche Inhalte zu regeln, die der Regelung bedürfen, sondern auch solche, deren Regelung lukrativ erscheint.&lt;br /&gt;
* Aufgrund der wirtschaftlichen Abhängigkeit von den Einnahmen ist die private Regelsetzung oft nicht neutral an der Sache orientiert, sondern in hohem Maße interessengesteuert, d.h. käuflich.&lt;br /&gt;
* Die private Regelsetzung unterliegt weder einer staatlichen Aufsicht, noch einer unabhängigen Kontrolle.&lt;br /&gt;
* Für den Anwender sind private technische Regeln kostenpflichtig und aufgrund ständiger (und teils weit überproportionaler) Preissteigerungen in den letzten Jahren ein nicht unerheblicher Kostenfaktor geworden. Gleichzeitig hat der Anwender aber keine Wahl, diese Regeln nicht zu beschaffen, wenn er regelwerkskonform handeln will.&lt;br /&gt;
* Einflussnahmemöglichkeiten durch Anwender bestehen nur durch Mitarbeit in den Gremien (was tlw. wiederum kostenpflichtig und sehr zeitaufwändig ist) oder durch Einspruch gegen ein Regelwerk innerhalb der Einspruchsphase. Allerdings dauern die Einspruchsphasen tlw. nur wenige Monate und auch die Entwürfe sind teils kostenpflichtig. Den Anwendern wird es dadurch erschwert, Einfluss zu nehmen. Nach Ende der Einspruchsphase und mit Veröffentlichung einer Ausgabe (Weißdruck) ist das Regelwerk praktisch nicht mehr zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
Eine normative Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* GEFMA 900 Gesetze, Verordnungen, UVVorschriften im FM; jährlich neu herausgegeben von [http://www.gefma.de GEFMA e.V.]; 873 Einträge in 2014&lt;br /&gt;
* GEFMA 910 Normen und Richtlinien im FM; a.a.O.; 1.038 Einträge in 2014 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2: Die Behörden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene''' (Farbe gelb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsvorbehalt ====&lt;br /&gt;
Diverse Aktivitäten innerhalb des FM stehen unter einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigungsvorbehalt Genehmigungsvorbehalt], d.h. sie bedürfen einer Genehmigung oder Erlaubnis. Hierzu zählen u.a.:&lt;br /&gt;
* Ausübung bestimmter Gewerbe (z. B. Bewachungsgewerbe nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34a.html § 34a Gewerbeordnung (GewO)] oder Makler nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34c.html § 34c GewO])&lt;br /&gt;
* Arbeitnehmerüberlassung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/a_g/__1.html § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)])&lt;br /&gt;
* Errichtung, wesentliche Änderung, Nutzungsänderung oder Abbruch baulicher Anlagen (nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungen_(Deutschland) Landes-Bauordnungen])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder Betrieb umweltrelevanter technischer Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__4.html § 4 BImSchG])&lt;br /&gt;
* Montage, Installation, Betrieb, wesentliche Veränderungen und Änderungen der Bauart oder der Betriebsweise von bestimmten [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsbed%C3%BCrftige_Anlage überwachungsbedürftigen Anlagen] (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__13.html § 13 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern in geschlossenen Räumen bzw. mehr als 1.000 Besuchern innerhalb baulicher Anlagen im Freien (= Betrieb einer Versammlungsstätte nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Versammlungsst%C3%A4ttenverordnung Versammlungsstättenverordnungen (VStättVOen)])&lt;br /&gt;
* ''(weitere)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsverfahren ====&lt;br /&gt;
Die zuständigen Genehmigungsbehörden führen auf Antrag Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren durch, z. B. für [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugenehmigung Baugenehmigungen] oder Gewerbeerlaubnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' für Genehmigungsverfahren sind einerseits die Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauleitplanung Bauleitplanung] mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungsplänen].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen. Die Auflagen und Nebenbestimmungen in Bescheiden sind rechtlich bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht, bei der Aufsichtsbehörden die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften in ihrem jeweiligen Sachgebiet überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Organisation ====&lt;br /&gt;
Die behördliche Aufsicht ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich organisiert. Länderspezifische Aufsichtsbehörden mit Relevanz im FM sind u.a.:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeaufsicht Gewerbeaufsicht] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerberecht_(Deutschland) Gewerberechts], ggf. auch Arbeits- und/oder Umweltschutz)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauaufsichtsbeh%C3%B6rde Bauaufsichtsbehörden] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrechts])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerpolizei Feuerpolizei] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutz Brandschutzes])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitsamt Gesundheitsämter] (in Hygienefragen, insbesondere bei Trinkwasser/Legionellen)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Regierungspr%C3%A4sidium Regierungspräsidien] (mit unterschiedlichem Aufgabenzuschnitt)&lt;br /&gt;
* ''ggf. weitere''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundeseinheitlich:&lt;br /&gt;
* Unfall-Versicherungsträger ([http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaften] oder [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallkasse Unfallkassen]) (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsschutz Arbeitsschutzes])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufgaben ====&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Aufsichtsbehörden gehören:&lt;br /&gt;
* Durchführung eigener Aufsichtsmaßnahmen, z. B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandverh%C3%BCtungsschau Feuer-/Brandverhütungsschauen]&lt;br /&gt;
* Entgegennahme und Verfolgung von Anzeigen durch Dritte&lt;br /&gt;
* Treffen von Anordnungen&lt;br /&gt;
* Verhängen von Sanktionen im Ordnungsrecht, z. B. Bußgelder&lt;br /&gt;
* ''Mitwirkung im Strafrecht (?)''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben werden die Aufsichtsbehörden unterstützt durch die Verpflichtung neutraler Dritter, bestimmte Sachverhalte (z. B. schwere Mängel oder Fristenüberschreitungen) anzuzeigen, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schornsteinfeger Schornsteinfeger] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/schfhwg/__5.html § 5 Abs. 2 SchfHwG])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Zugelassene_%C3%9Cberwachungsstelle Zugelassene Überwachungsstellen (ZÜS)] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__20.html § 20 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Prüfsachverständige nach Landesbaurecht (z. B. in NRW gemäß § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PrüfVO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Anwender (Adressaten der Vorschriften) selbst bestehen zahlreiche Anzeigepflichten gegenüber den Behörden:&lt;br /&gt;
* Meldepflichtige Arbeitsunfälle (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__193.html § 193 SGB VII])&lt;br /&gt;
* ''(weitere z.B. nach TrinkwV)'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
Auch auf der Behörden-Ebene sind die Prozessschritte (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Ergebnisse (Auflagen und Nebenbestimmungen, Anordnungen und Sanktionen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt z. B. Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und den Abbruch baulicher und technischer Anlagen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behörden-Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3: Die Nutzer- /Kunden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die dritte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Nutzer- /Kunden-Ebene''' (Farbe grün).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Bedarfsplanung im FM ist es, [http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis Bedürfnisse] zu identifizieren, zu verifizieren und (mittels entsprechender Entscheidungen) zunächst in [http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarf Bedarfe] umzuwandeln, die dann in einem zweiten Schritt in konkrete Anforderungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedürfnisse und Bedarfe ====&lt;br /&gt;
Bei diesem ersten Umwandlungsschritt sind die ermittelten Bedürfnisse einerseits daraufhin zu überprüfen, ob deren Erfüllung mit öffentlich-rechtlichen Bestimmungen sowie den Unternehmenszielen vereinbar sind und andererseits, ob die erforderlichen Ressourcen (Kapital, Personal etc.) zur Verfügung gestellt werden können und sollen. ''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedarfsplanung im FM bezieht sich dabei auf die Aspekte '''Mensch''', '''Arbeitsplatz''' und '''Kernprozess''' (people, place, process).&lt;br /&gt;
* Gängige Bedürfnisse und Bedarfe von Menschen, die mittels FM befriedigt werden können und sollen, sind insbesondere Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies ist Gegenstand des Arbeitsschutzes und in Deutschland vollumfänglich geregelt.&lt;br /&gt;
* Bedarfe des Arbeitsplatzes sind einerseits die individuelle Arbeitsplatzgestaltung und andererseits die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander. Die Arbeitsplatzgestaltung ist in Deutschland durch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsst%C3%A4ttenverordnung_(Deutschland) Arbeitssstättenverordnung] sowie die zugehörigen [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln_f%C3%BCr_Arbeitsst%C3%A4tten Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)] geregelt. Die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander (zwecks Optimierung der gegenseitigen Wechselbeziehungen) ist Gegenstand einer Betriebsplanung.&lt;br /&gt;
* Die Bedarfe von Kernprozessen sind naturgemäß prozess-spezifisch und im Einzelnen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedarfe und Anforderungen ====&lt;br /&gt;
Im zweiten Umwandlungsschritt müssen die Bedarfe in konkrete Anforderungen umgesetzt werden. Dies erfolgt in der Regel mittels [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsbeschreibung Leistungsbeschreibungen], [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsverzeichnis Leistungsverzeichnissen (LVs)], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenheft Lastenheften], [http://de.wikipedia.org/wiki/Spezifikation Spezifikationen] oder dgl. Für die Konkretisierung von Anforderungen sind Service Level hilfreich, die nach vertraglicher Vereinbarung auch als [http://de.wikipedia.org/wiki/Service-Level-Agreement Service Level Agreements (SLA)] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibung der Anforderungen kann sowohl tätigkeitsorientiert, als auch ergebnisorientiert erfolgen. ''(noch näher auszuformulieren)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung solcher leistungsbeschreibender Dokumente mit den darin enthaltenen Anforderungen erfolgt im FM meist durch technische Abteilungen bzw. Ingenieurbüros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
Ein häufig anzutreffendes Problem besteht darin, dass die Anforderungen nicht hinreichend präzise formuliert werden und damit Spielräume für mindere Qualität eröffnen. Dies kann einerseits damit erklärt werden, dass Dienstleistungen im Allgemeinen und FM-/FS-Serviceleistungen im Besonderen schwieriger präzise zu beschreiben sind, als beispielsweise Industrieprodukte. Ferner sind diese Serviceleistungen sehr vielfältig und individuell und dadurch nicht leicht zu standardisieren. Und schließlich bestehen in der Beschreibung solcher Serviceleistungen und der daran gestellten Anforderungen noch keine jahrzehntelangen Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_18205 DIN 18205] Bedarfsplanung im Bauwesen; Beuth-Verlag; Ausgabe 1996-04&lt;br /&gt;
* GEFMA 520 Standardleistungsverzeichnis Facility Services; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rechtliche Rahmenbedingungen für Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Vergaberecht, GWB, VOB/A, VOL/A, Vermeidung von Korruption, Compliance etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten der Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Einzelvergaben, Paketvergaben, Systemvergaben, Vor- und Nachteile''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Mangelnde Präzision der LVs, mangelnde Abstimmung zwischen LV und Vertrag, unangemessener Preisdruck in Vergabeverhandlungen, Minderleistungen, Nachtragsmanagement etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* GEFMA 510 Mustervertrag Gebäudemanagement; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsicht durch Kunden (Auftraggeber) ===&lt;br /&gt;
Nach den Grundregeln der Delegation (GEFMA 190) muss auch ein Kunde (Auftraggeber) von FM-/FS-Leistungen eine Aufsicht darüber ausüben, ob die von ihm beauftragten Leistungen ordnungsgemäß erbracht werden. (Die Art und Weise, wie diese Aufsicht realisiert werden kann, wird an anderer Stelle beschrieben.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 4: Die FM-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die vierte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Management-Ebene''' (Farbe hellblau).&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 5: Die FS-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die fünfte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Service-Ebene''' (Farbe dunkelblau).&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Deregulierung.jpeg</title>
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				<updated>2014-03-22T16:44:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Deregulierung vs. Überregulierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Deregulierung vs. Überregulierung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=57</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
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				<updated>2014-03-22T15:54:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Die Normative Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM (Farbe grau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung; die Akteure sind dementsprechend die verschiedenen Regelsetzer.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Input''' für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen ([http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus Lobbyismus]).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch die Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke (Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken entlang der y-Achse sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die Ergebnisse (d.h. die resultierenden Bestimmungen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer, Verfahren der Regelsetzung und resultierende Regelwerke ===&lt;br /&gt;
==== Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften ====&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU] -&amp;gt; EU-Verordnungen, EU-Richtlinien&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes] -&amp;gt; Bundesgesetze, Bundesverordnungen&lt;br /&gt;
* Bundesländer: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht] -&amp;gt; Landesgesetze, Landesverordnungen&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht] -&amp;gt; Städtische Verordnungen, Städtische Satzungen &lt;br /&gt;
* DGUV: [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung] -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften (UVV)], heute Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV) sowie Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI), Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR) und Berufsgenossenschaftliche Grundsätze (BGG)&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ''(bislang ohne eigene Website)'' -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln Technische Regeln] staatlicher Ausschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Normen und Richtlinien ====&lt;br /&gt;
* DIN: [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]; Verfahren der [http://de.wikipedia.org/wiki/Normung Normung] -&amp;gt; DIN-Normen, DIN EN-Normen, DIN EN ISO-Normen (und weitere)&lt;br /&gt;
* DVGW: [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.] -&amp;gt; DVGW-Bestimmungen&lt;br /&gt;
* VDE: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.] -&amp;gt; VDE-Normen, DIN VDE-Normen&lt;br /&gt;
* VDI: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure Verein Deutscher Ingenieure e.V.] -&amp;gt; VDI-Richtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen ====&lt;br /&gt;
* AMEV [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen] -&amp;gt; AMEV-Empfehlungen&lt;br /&gt;
* GEFMA: [http://www.gefma.de German Facility Management Association e.V.] -&amp;gt; GEFMA-Richtlinien&lt;br /&gt;
* VDMA: [http://de.wikipedia.org/wiki/VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.] -&amp;gt; VDMA-Einheitsblätter&lt;br /&gt;
* VdS Schadenverhütung: [http://de.wikipedia.org/wiki/VdS_Schadenverh%C3%BCtung VdS] -&amp;gt; VdS-Richtlinien, VdS-Merkblätter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Vorschriften ====&lt;br /&gt;
* Hersteller -&amp;gt; Hersteller-Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit von Regelwerken für den Anwender ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: u.a. [http://de.wikipedia.org/wiki/Technikklausel Technikklauseln], Verbindlichkeit durch Verweis oder durch Vertrag)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen von Regelwerken und Regelwerksverfolgung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: Methoden zur Änderung von Regelwerken; Formen der Verkündung von Änderungen; Regelwerksverfolgung/Regelwerksmanagement z. B. in ISO 9001, 14001, GEFMA 710)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: [http://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung Deregulierung])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Gängige Kritikpunkte an der Regelsetzung in Deutschland sind:&lt;br /&gt;
* Deutschland ist überreguliert; es gibt zu viele Regeln.&lt;br /&gt;
* Es gibt zu viele Überschneidungen zwischen den Regelwerken.&lt;br /&gt;
* (weitere noch zu ergänzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
Eine normative Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* GEFMA 900 Gesetze, Verordnungen, UVVorschriften im FM; jährlich neu herausgegeben von [http://www.gefma.de GEFMA e.V.]; 873 Einträge in 2014&lt;br /&gt;
* GEFMA 910 Normen und Richtlinien im FM; a.a.O.; 1.038 Einträge in 2014 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2: Die Behörden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene''' (Farbe gelb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsvorbehalt ====&lt;br /&gt;
Diverse Aktivitäten innerhalb des FM stehen unter einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigungsvorbehalt Genehmigungsvorbehalt], d.h. sie bedürfen einer Genehmigung oder Erlaubnis. Hierzu zählen u.a.:&lt;br /&gt;
* Ausübung bestimmter Gewerbe (z. B. Bewachungsgewerbe nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34a.html § 34a Gewerbeordnung (GewO)] oder Makler nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34c.html § 34c GewO])&lt;br /&gt;
* Arbeitnehmerüberlassung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/a_g/__1.html § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)])&lt;br /&gt;
* Errichtung, wesentliche Änderung, Nutzungsänderung oder Abbruch baulicher Anlagen (nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungen_(Deutschland) Landes-Bauordnungen])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder Betrieb umweltrelevanter technischer Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__4.html § 4 BImSchG])&lt;br /&gt;
* Montage, Installation, Betrieb, wesentliche Veränderungen und Änderungen der Bauart oder der Betriebsweise von bestimmten [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsbed%C3%BCrftige_Anlage überwachungsbedürftigen Anlagen] (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__13.html § 13 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern in geschlossenen Räumen bzw. mehr als 1.000 Besuchern innerhalb baulicher Anlagen im Freien (= Versammlungen nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Versammlungsst%C3%A4ttenverordnung Versammlungsstättenverordnungen (VStättVOen)]) (soweit nicht durch eine bestehende Bau- und Betriebsgenehmigung bereits abgedeckt)&lt;br /&gt;
* ''(weitere)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Genehmigungsverfahren ====&lt;br /&gt;
Die zuständigen Genehmigungsbehörden führen auf Antrag Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren durch, z. B. für [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugenehmigung Baugenehmigungen] oder Gewerbeerlaubnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Input''' für Genehmigungsverfahren sind einerseits die Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauleitplanung Bauleitplanung] mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungsplänen].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Output''' sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen. Die Auflagen und Nebenbestimmungen in Bescheiden sind rechtlich bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht, bei der Aufsichtsbehörden die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften in ihrem jeweiligen Sachgebiet überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Organisation ====&lt;br /&gt;
Die behördliche Aufsicht ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich organisiert. Länderspezifische Aufsichtsbehörden mit Relevanz im FM sind u.a.:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeaufsicht Gewerbeaufsicht] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerberecht_(Deutschland) Gewerberechts], ggf. auch Arbeits- und/oder Umweltschutz)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauaufsichtsbeh%C3%B6rde Bauaufsichtsbehörden] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrechts])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerpolizei Feuerpolizei] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutz Brandschutzes])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitsamt Gesundheitsämter] (in Hygienefragen, insbesondere bei Trinkwasser/Legionellen)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Regierungspr%C3%A4sidium Regierungspräsidien] (mit unterschiedlichem Aufgabenzuschnitt)&lt;br /&gt;
* ''ggf. weitere''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundeseinheitlich:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaften] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsschutz Arbeitsschutzes])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aufgaben ====&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Aufsichtsbehörden gehören:&lt;br /&gt;
* Durchführung eigener Aufsichtsmaßnahmen, z. B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandverh%C3%BCtungsschau Feuer-/Brandverhütungsschauen]&lt;br /&gt;
* Entgegennahme und Verfolgung von Anzeigen durch Dritte&lt;br /&gt;
* Treffen von Anordnungen&lt;br /&gt;
* Verhängen von Sanktionen im Ordnungsrecht, z. B. Bußgelder&lt;br /&gt;
* Mitwirkung im Strafrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben werden die Aufsichtsbehörden unterstützt durch die Verpflichtung externer Prüfender, schwere Mängel oder Fristenüberschreitungen anzuzeigen, z. B.:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schornsteinfeger Schornsteinfeger] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/schfhwg/__5.html § 5 Abs. 2 SchfHwG])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Zugelassene_%C3%9Cberwachungsstelle Zugelassene Überwachungsstellen (ZÜS)] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__20.html § 20 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Prüfsachverständige nach Landesbaurecht (z. B. in NRW gemäß § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PrüfVO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Hinweise ===&lt;br /&gt;
Auch auf der Behörden-Ebene sind die Prozessschritte (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Ergebnisse (Auflagen und Nebenbestimmungen, Anordnungen und Sanktionen) lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt z. B. Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und den Abbruch baulicher und technischer Anlagen usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Behörden-Ebene kommt in keinem der bisherigen FM-, GM- oder QM-Modelle vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3: Die Nutzer- /Kunden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die dritte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Nutzer- /Kunden-Ebene''' (Farbe grün).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Bedarfsplanung im FM ist es, [http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis Bedürfnisse] zu identifizieren, zu verifizieren und (mittels entsprechender Entscheidungen) zunächst in [http://de.wikipedia.org/wiki/Bedarf Bedarfe] umzuwandeln, die dann in einem zweiten Schritt in konkrete Anforderungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedürfnis und Bedarf ====&lt;br /&gt;
Bei diesem ersten Umwandlungsschritt sind die ermittelten Bedürfnisse einerseits daraufhin zu überprüfen, ob deren Erfüllung mit öffentlich-rechtlichen Bestimmungen sowie den Unternehmenszielen vereinbar sind und andererseits, ob die erforderlichen Ressourcen (Kapital, Personal etc.) zur Verfügung gestellt werden können und sollen. ''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedarfsplanung im FM bezieht sich dabei auf die Aspekte '''Mensch''', '''Arbeitsplatz''' und '''Kernprozess''' (people, place, process).&lt;br /&gt;
* Gängige Bedürfnisse und Bedarfe von Menschen, die mittels FM befriedigt werden können und sollen, sind insbesondere Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dies ist Gegenstand des Arbeitsschutzes und in Deutschland vollumfänglich geregelt.&lt;br /&gt;
* Bedarfe des Arbeitsplatzes sind einerseits die individuelle Arbeitsplatzgestaltung und andererseits die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander. Die Arbeitsplatzgestaltung ist in Deutschland durch die [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsst%C3%A4ttenverordnung_(Deutschland) Arbeitssstättenverordnung] sowie die zugehörigen [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln_f%C3%BCr_Arbeitsst%C3%A4tten Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)] geregelt. Die Anordnung von Arbeitsplätzen zueinander (zwecks Optimierung der gegenseitigen Wechselbeziehungen) ist Gegenstand einer Betriebsplanung.&lt;br /&gt;
* Die Bedarfe von Kernprozessen sind naturgemäß prozess-spezifisch und im Einzelnen festzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bedarfe und Anforderungen ====&lt;br /&gt;
Im zweiten Umwandlungsschritt müssen die Bedarfe in konkrete Anforderungen umgesetzt werden. Dies erfolgt in der Regel mittels [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsbeschreibung Leistungsbeschreibungen], [http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsverzeichnis Leistungsverzeichnissen (LVs)], [http://de.wikipedia.org/wiki/Lastenheft Lastenheften], [http://de.wikipedia.org/wiki/Spezifikation Spezifikationen] oder dgl. Für die Konkretisierung von Anforderungen sind Service Level hilfreich, die nach vertraglicher Vereinbarung auch als [http://de.wikipedia.org/wiki/Service-Level-Agreement Service Level Agreements (SLA)] bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibung der Anforderungen kann sowohl tätigkeitsorientiert, als auch ergebnisorientiert erfolgen. ''(noch näher auszuformulieren)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung solcher leistungsbeschreibender Dokumente mit den darin enthaltenen Anforderungen erfolgt im FM meist durch technische Abteilungen bzw. Ingenieurbüros.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
Ein häufig anzutreffendes Problem besteht darin, dass die Anforderungen nicht hinreichend präzise formuliert werden und damit Spielräume für mindere Qualität eröffnen. Dies kann einerseits damit erklärt werden, dass Dienstleistungen im Allgemeinen und FM-/FS-Serviceleistungen im Besonderen schwieriger präzise zu beschreiben sind, als beispielsweise Industrieprodukte. Ferner sind diese Serviceleistungen sehr vielfältig und individuell und dadurch nicht leicht zu standardisieren. Und schließlich bestehen in der Beschreibung solcher Serviceleistungen und der daran gestellten Anforderungen noch keine jahrzehntelangen Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_18205 DIN 18205] Bedarfsplanung im Bauwesen; Beuth-Verlag; Ausgabe 1996-04&lt;br /&gt;
* GEFMA 520 Standardleistungsverzeichnis Facility Services; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben im FM ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rechtliche Rahmenbedingungen für Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Vergaberecht, GWB, VOB/A, VOL/A, Vermeidung von Korruption, Compliance etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten der Auftragsvergaben im FM ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Einzelvergaben, Paketvergaben, Systemvergaben, Vor- und Nachteile''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme ====&lt;br /&gt;
''zu ergänzen: Mangelnde Präzision der LVs, mangelnde Abstimmung zwischen LV und Vertrag, unangemessener Preisdruck in Vergabeverhandlungen, Minderleistungen, Nachtragsmanagement etc.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Siehe auch ====&lt;br /&gt;
* GEFMA 510 Mustervertrag Gebäudemanagement; GEFMA e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsicht durch Kunden (Auftraggeber) ===&lt;br /&gt;
Nach den Grundregeln der Delegation (GEFMA 190) muss auch ein Kunde (Auftraggeber) von FM-/FS-Leistungen eine Aufsicht darüber ausüben, ob die von ihm beauftragten Leistungen ordnungsgemäß erbracht werden. (Die Art und Weise, wie diese Aufsicht realisiert werden kann, wird an anderer Stelle beschrieben.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 4: Die FM-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die vierte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Management-Ebene''' (Farbe hellblau).&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 5: Die FS-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die fünfte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Facility Service-Ebene''' (Farbe dunkelblau).&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=55</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=55"/>
				<updated>2014-03-21T23:54:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Normative Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM (Farbe grau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung; die Akteure sind dementsprechend die verschiedenen Regelsetzer. Input für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen ([http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus Lobbyismus]). Durch die Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke (Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt. Output sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Bestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer, Verfahren der Regelsetzung und resultierende Regelwerke ===&lt;br /&gt;
'''Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften'''&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU] -&amp;gt; EU-Verordnungen, EU-Richtlinien&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes] -&amp;gt; Bundesgesetze, Bundesverordnungen&lt;br /&gt;
* Bundesländer: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht] -&amp;gt; Landesgesetze, Landesverordnungen&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht] -&amp;gt; Städtische Verordnungen, Städtische Satzungen &lt;br /&gt;
* DGUV: [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung] -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften (UVV)], heute Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV) sowie Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI), Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR) und Berufsgenossenschaftliche Grundsätze (BGG)&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ''(bislang ohne eigene Website)'' -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln Technische Regeln] staatlicher Ausschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FM-relevante Normen und Richtlinien'''&lt;br /&gt;
* DIN: [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]; Verfahren der [http://de.wikipedia.org/wiki/Normung Normung] -&amp;gt; DIN-Normen, DIN EN-Normen, DIN EN ISO-Normen (und weitere)&lt;br /&gt;
* DVGW: [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.] -&amp;gt; DVGW-Bestimmungen&lt;br /&gt;
* VDE: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.] -&amp;gt; VDE-Normen, DIN VDE-Normen&lt;br /&gt;
* VDI: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure Verein Deutscher Ingenieure e.V.] -&amp;gt; VDI-Richtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen'''&lt;br /&gt;
* AMEV [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen] -&amp;gt; AMEV-Empfehlungen&lt;br /&gt;
* GEFMA: [http://www.gefma.de German Facility Management Association e.V.] -&amp;gt; GEFMA-Richtlinien&lt;br /&gt;
* VDMA: [http://de.wikipedia.org/wiki/VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.] -&amp;gt; VDMA-Einheitsblätter&lt;br /&gt;
* VdS Schadenverhütung: [http://de.wikipedia.org/wiki/VdS_Schadenverh%C3%BCtung VdS] -&amp;gt; VdS-Richtlinien, VdS-Merkblätter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Vorschriften'''&lt;br /&gt;
* Hersteller -&amp;gt; Hersteller-Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit von Regelwerken für den Anwender ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: u.a. [http://de.wikipedia.org/wiki/Technikklausel Technikklauseln], Verbindlichkeit durch Verweis oder durch Vertrag)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen von Regelwerken und Regelwerksverfolgung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: Methoden zur Änderung von Regelwerken; Formen der Verkündung von Änderungen; Regelwerksverfolgung/Regelwerksmanagement z. B. in ISO 9001, 14001, GEFMA 710)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: [http://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung Deregulierung])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Gängige Kritikpunkte an der Regelsetzung in Deutschland sind:&lt;br /&gt;
* Deutschland ist überreguliert; es gibt zu viele Regeln.&lt;br /&gt;
* Es gibt zu viele Überschneidungen zwischen den Regelwerken.&lt;br /&gt;
* (weitere noch zu ergänzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2: Behörden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene''' (Farbe gelb).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Diverse Aktivitäten innerhalb des FM stehen unter einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigungsvorbehalt Genehmigungsvorbehalt], d.h. sie bedürfen einer Genehmigung oder Erlaubnis. Hierzu zählen u.a.:&lt;br /&gt;
* Ausübung bestimmter Gewerbe (z. B. Bewachungsgewerbe nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34a.html § 34a Gewerbeordnung (GewO)])&lt;br /&gt;
* Arbeitnehmerüberlassung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/a_g/__1.html § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder wesentliche Änderung baulicher Anlagen (nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungen_(Deutschland) Landes-Bauordnungen])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder Betrieb umweltrelevanter technischer Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__4.html § 4 BImSchG])&lt;br /&gt;
* Montage, Installation, Betrieb, wesentliche Veränderungen und Änderungen der Bauart oder der Betriebsweise von bestimmten [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsbed%C3%BCrftige_Anlage überwachungsbedürftigen Anlagen] (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__13.html § 13 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Durchführung von Veranstaltungen mit 200 Personen oder mehr (= Versammlungen nach VStättVOen) (soweit nicht durch eine bestehende Baugenehmigung bereits abgedeckt)&lt;br /&gt;
* ''(weitere)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zuständigen Genehmigungsbehörden führen auf Antrag Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren durch, z. B. für [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugenehmigung Baugenehmigungen], Betriebs- oder Änderungsgenehmigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Input für Genehmigungsverfahren sind einerseits die Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauleitplanung Bauleitplanung] mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungsplänen]. Output sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflagen und Nebenbestimmungen in Bescheiden sind rechtlich bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier sind die Prozessschritte der Genehmigungsverfahren (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Auflagen und Nebenbestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und ggf. den Abbruch baulicher und technischer Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht, bei der Aufsichtsbehörden die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften in ihrem jeweiligen Sachgebiet überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsichtsbehörden mit Relevanz im FM sind u.a.:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeaufsicht Gewerbeaufsicht] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerberecht_(Deutschland) Gewerberechts])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauaufsichtsbeh%C3%B6rde Bauaufsichtsbehörden] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungsrecht Bauordnungsrechts])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerpolizei Feuerpolizei] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutz Brandschutzes])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaften] (in Fragen des [http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsschutz Arbeitsschutzes])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitsamt Gesundheitsämter] (in Hygienefragen, insbesondere bei Trinkwasser/Legionellen)&lt;br /&gt;
* ''ggf. weitere''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Aufsichtsbehörden gehören:&lt;br /&gt;
* Durchführung eigener Aufsichtsmaßnahmen, z. B. [http://de.wikipedia.org/wiki/Brandverh%C3%BCtungsschau Feuer-/Brandverhütungsschauen]&lt;br /&gt;
* Entgegennahme von Anzeigen durch Dritte&lt;br /&gt;
* Treffen von Anordnungen&lt;br /&gt;
* Verhängen von Sanktionen im Ordnungsrecht, z. B. Bußgelder&lt;br /&gt;
* Mitwirkung im Strafrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben werden die Aufsichtsbehörden unterstützt durch die Verpflichtung externer Prüfender, schwere Mängel oder Fristenüberschreitungen anzuzeigen, z. B.:&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Schornsteinfeger Schornsteinfeger] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/schfhwg/__5.html § 5 Abs. 2 SchfHwG])&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Zugelassene_%C3%9Cberwachungsstelle Zugelassene Überwachungsstellen (ZÜS)] (gemäß [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__20.html § 20 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Prüfsachverständige nach Landesbaurecht (z. B. in NRW gemäß § 8 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 PrüfVO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3: Kunden-Ebene ==&lt;br /&gt;
Die dritte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Nutzer- /Kunden-Ebene''' (Farbe grün).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Gegenstand der Bedarfsplanung ist es ...&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Verweis auf DIN 18205 Bedarfsplanung im Bauwesen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)]]&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=54</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=54"/>
				<updated>2014-03-20T21:56:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Normative Ebene (grau)==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung; die Akteure sind dementsprechend die verschiedenen Regelsetzer. Input für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen ([http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus Lobbyismus]). Durch die Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke (Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt. Output sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Bestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer, Verfahren der Regelsetzung und resultierende Regelwerke ===&lt;br /&gt;
'''Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften'''&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU] -&amp;gt; EU-Verordnungen, EU-Richtlinien&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes] -&amp;gt; Bundesgesetze, Bundesverordnungen&lt;br /&gt;
* Bundesländer: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht] -&amp;gt; Landesgesetze, Landesverordnungen&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht] -&amp;gt; Städtische Verordnungen, Städtische Satzungen &lt;br /&gt;
* DGUV: [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung] -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Unfallverh%C3%BCtungsvorschriften Unfallverhütungsvorschriften (UVV)], heute Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV) sowie Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI), Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR) und Berufsgenossenschaftliche Grundsätze (BGG)&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ''(bislang ohne eigene Website)'' -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln Technische Regeln] staatlicher Ausschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FM-relevante Normen und Richtlinien'''&lt;br /&gt;
* DIN: [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]; Verfahren der [http://de.wikipedia.org/wiki/Normung Normung] -&amp;gt; DIN-Normen, DIN EN-Normen, DIN EN ISO-Normen (und weitere)&lt;br /&gt;
* DVGW: [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.] -&amp;gt; DVGW-Bestimmungen&lt;br /&gt;
* VDE: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.] -&amp;gt; VDE-Normen, DIN VDE-Normen&lt;br /&gt;
* VDI: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure Verein Deutscher Ingenieure e.V.] -&amp;gt; VDI-Richtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen'''&lt;br /&gt;
* AMEV [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen] -&amp;gt; AMEV-Empfehlungen&lt;br /&gt;
* GEFMA: [http://www.gefma.de German Facility Management Association e.V.] -&amp;gt; GEFMA-Richtlinien&lt;br /&gt;
* VDMA: [http://de.wikipedia.org/wiki/VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.] -&amp;gt; VDMA-Einheitsblätter&lt;br /&gt;
* VdS Schadenverhütung: [http://de.wikipedia.org/wiki/VdS_Schadenverh%C3%BCtung VdS] -&amp;gt; VdS-Richtlinien, VdS-Merkblätter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Vorschriften'''&lt;br /&gt;
* Hersteller -&amp;gt; Hersteller-Vorschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit von Regelwerken für den Anwender ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: u.a. [http://de.wikipedia.org/wiki/Technikklausel Technikklauseln], Verbindlichkeit durch Verweis oder durch Vertrag)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen von Regelwerken und Regelwerksverfolgung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: Methoden zur Änderung von Regelwerken; Formen der Verkündung von Änderungen; Regelwerksverfolgung/Regelwerksmanagement z. B. in ISO 9001, 14001, GEFMA 710)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: [http://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung Deregulierung])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Gängige Kritikpunkte an der Regelsetzung in Deutschland sind:&lt;br /&gt;
* Deutschland ist überreguliert; es gibt zu viele Regeln.&lt;br /&gt;
* Es gibt zu viele Überschneidungen zwischen den Regelwerken.&lt;br /&gt;
* (weitere noch zu ergänzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2: Behörden-Ebene (gelb) ==&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Diverse Aktivitäten innerhalb des FM stehen unter einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigungsvorbehalt Genehmigungsvorbehalt], d.h. sie bedürfen einer Genehmigung oder Erlaubnis. Hierzu zählen u.a.:&lt;br /&gt;
* Ausübung bestimmter Gewerbe (z. B. Bewachungsgewerbe nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34a.html § 34a Gewerbeordnung (GewO)])&lt;br /&gt;
* Arbeitnehmerüberlassung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/a_g/__1.html § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder wesentliche Änderung baulicher Anlagen (nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungen_(Deutschland) Landes-Bauordnungen])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder Betrieb umweltrelevanter technischer Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__4.html § 4 BImSchG])&lt;br /&gt;
* Montage, Installation, Betrieb, wesentliche Veränderungen und Änderungen der Bauart oder der Betriebsweise von bestimmten [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsbed%C3%BCrftige_Anlage überwachungsbedürftigen Anlagen] (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__13.html § 13 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Durchführung von Veranstaltungen mit 200 Personen oder mehr (= Versammlungen nach VStättVOen) (soweit nicht durch eine bestehende Baugenehmigung bereits abgedeckt)&lt;br /&gt;
* ''(weitere)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zuständigen Genehmigungsbehörden führen auf Antrag Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren durch, z. B. für [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugenehmigung Baugenehmigungen], Betriebs- oder Änderungsgenehmigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Input für Genehmigungsverfahren sind einerseits die Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauleitplanung Bauleitplanung] mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungsplänen]. Output sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflagen und Nebenbestimmungen in Bescheiden sind rechtlich bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier sind die Prozessschritte der Genehmigungsverfahren (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Auflagen und Nebenbestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und ggf. den Abbruch baulicher und technischer Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltliche Stichpunkte (noch auszuformulieren):&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aufsichtsbehörden überwachen die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften in ihrem jeweiligen Sachgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsichtsbehörden mit Relevanz im FM sind u.a.:&lt;br /&gt;
* Behörden der [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeaufsicht Gewerbeaufsicht]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauaufsichtsbeh%C3%B6rde Bauaufsichtsbehörden]&lt;br /&gt;
* Gesundheitsämter&lt;br /&gt;
* ''weitere''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivitäten: &lt;br /&gt;
- Eigene Maßnahmen, z. B. Brandverhütungsschauen&lt;br /&gt;
- Entgegennahme von Anzeigen&lt;br /&gt;
- Treffen von Anordnungen&lt;br /&gt;
- Sanktionen&lt;br /&gt;
- Ordnungsrecht / Ordnungswidrigkeiten&lt;br /&gt;
- Strafrecht&lt;br /&gt;
(fortzusetzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3: Kunden-Ebene (grün) ==&lt;br /&gt;
Die dritte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Nutzer- /Kunden-Ebene'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)]]&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)]]&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=53</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=53"/>
				<updated>2014-03-20T20:25:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Normative Ebene (grau)==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung; die Akteure sind dementsprechend die verschiedenen Regelsetzer. Input für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen ([http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus Lobbyismus]). Durch die Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke (Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt. Output sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Bestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer, Verfahren der Regelsetzung und resultierende Regelwerke ===&lt;br /&gt;
'''Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften'''&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU] -&amp;gt; EU-Verordnungen, EU-Richtlinien&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes] -&amp;gt; Bundesgesetze, Bundesverordnungen&lt;br /&gt;
* Bundesländer: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht] -&amp;gt; Landesgesetze, Landesverordnungen&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht] -&amp;gt; Städtische Verordnungen, Städtische Satzungen &lt;br /&gt;
* DGUV: [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung] -&amp;gt; Unfallverhütungsvorschriften (UVV) als Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV) sowie Berufsgenossenschaftliche Informationen (BGI), Berufsgenossenschaftliche Regeln (BGR) und Berufsgenossenschaftliche Grundsätze (BGG)&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ''(bislang ohne eigene Website)'' -&amp;gt; [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln Technische Regeln] staatlicher Ausschüsse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FM-relevante Normen und Richtlinien'''&lt;br /&gt;
* DIN: [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]; Verfahren der [http://de.wikipedia.org/wiki/Normung Normung] -&amp;gt; DIN-Normen, DIN EN-Normen, DIN EN ISO-Normen (und weitere)&lt;br /&gt;
* DVGW: [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.] -&amp;gt; DVGW-Bestimmungen&lt;br /&gt;
* VDE: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.] -&amp;gt; VDE-Normen, DIN VDE-Normen&lt;br /&gt;
* VDI: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure Verein Deutscher Ingenieure e.V.] -&amp;gt; VDI-Richtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen'''&lt;br /&gt;
* AMEV [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen] -&amp;gt; AMEV-Empfehlungen&lt;br /&gt;
* GEFMA: [http://www.gefma.de German Facility Management Association e.V.] -&amp;gt; GEFMA-Richtlinien&lt;br /&gt;
* VDMA: [http://de.wikipedia.org/wiki/VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.] -&amp;gt; VDMA-Einheitsblätter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere'''&lt;br /&gt;
* VdS Schadenverhütung: [http://de.wikipedia.org/wiki/VdS_Schadenverh%C3%BCtung VdS] -&amp;gt; VdS-Richtlinien, VdS-Merkblätter &lt;br /&gt;
* Hersteller -&amp;gt; Hersteller-Vorschriften&lt;br /&gt;
* ''fortzusetzen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbindlichkeit von Regelwerken für den Anwender ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: u.a. [http://de.wikipedia.org/wiki/Technikklausel Technikklauseln], Verbindlichkeit durch Verweis oder durch Vertrag)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen von Regelwerken und Regelwerksverfolgung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: Methoden zur Änderung von Regelwerken; Formen der Verkündung von Änderungen; Regelwerksverfolgung/Regelwerksmanagement z. B. in ISO 9001, 14001, GEFMA 710)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: [http://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung Deregulierung])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Gängige Kritikpunkte an der Regelsetzung in Deutschland sind:&lt;br /&gt;
* Deutschland ist überreguliert; es gibt zu viele Regeln.&lt;br /&gt;
* Es gibt zu viele Überschneidungen zwischen den Regelwerken.&lt;br /&gt;
* (weitere noch zu ergänzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2: Behörden-Ebene (gelb) ==&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Diverse Aktivitäten innerhalb des FM stehen unter einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigungsvorbehalt Genehmigungsvorbehalt], d.h. sie bedürfen einer Genehmigung oder Erlaubnis. Hierzu zählen u.a.:&lt;br /&gt;
* Ausübung bestimmter Gewerbe (z. B. Bewachungsgewerbe nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34a.html § 34a Gewerbeordnung (GewO)])&lt;br /&gt;
* Arbeitnehmerüberlassung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/a_g/__1.html § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder wesentliche Änderung baulicher Anlagen (nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungen_(Deutschland) Landes-Bauordnungen])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder Betrieb umweltrelevanter technischer Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__4.html § 4 BImSchG])&lt;br /&gt;
* Montage, Installation, Betrieb, wesentliche Veränderungen und Änderungen der Bauart oder der Betriebsweise von bestimmten [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsbed%C3%BCrftige_Anlage überwachungsbedürftigen Anlagen] (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__13.html § 13 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Durchführung von Veranstaltungen mit 200 Personen oder mehr (= Versammlungen nach VStättVOen) (soweit nicht durch eine bestehende Baugenehmigung bereits abgedeckt)&lt;br /&gt;
* ''(weitere)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zuständigen Genehmigungsbehörden führen auf Antrag Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren durch, z. B. für [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugenehmigung Baugenehmigungen], Betriebs- oder Änderungsgenehmigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Input für Genehmigungsverfahren sind einerseits die Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauleitplanung Bauleitplanung] mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungsplänen]. Output sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflagen und Nebenbestimmungen in Bescheiden sind rechtlich bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier sind die Prozessschritte der Genehmigungsverfahren (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Auflagen und Nebenbestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und ggf. den Abbruch baulicher und technischer Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltliche Stichpunkte (noch auszuformulieren):&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aufsichtsbehörden überwachen die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften in ihrem jeweiligen Sachgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsichtsbehörden mit Relevanz im FM sind u.a.:&lt;br /&gt;
* Behörden der [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewerbeaufsicht Gewerbeaufsicht]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauaufsichtsbeh%C3%B6rde Bauaufsichtsbehörden]&lt;br /&gt;
* Gesundheitsämter&lt;br /&gt;
* ''weitere''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivitäten: &lt;br /&gt;
- Eigene Maßnahmen, z. B. Brandverhütungsschauen&lt;br /&gt;
- Entgegennahme von Anzeigen&lt;br /&gt;
- Treffen von Anordnungen&lt;br /&gt;
- Sanktionen&lt;br /&gt;
- Ordnungsrecht / Ordnungswidrigkeiten&lt;br /&gt;
- Strafrecht&lt;br /&gt;
(fortzusetzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3: Kunden-Ebene (grün) ==&lt;br /&gt;
Die dritte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Nutzer- /Kunden-Ebene'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)]]&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)]]&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=52</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=52"/>
				<updated>2014-03-19T22:22:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: /* Genehmigungen und Erlaubnisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Normative Ebene (grau)==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung; die Akteure sind dementsprechend die verschiedenen Regelsetzer. Input für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen ([http://de.wikipedia.org/wiki/Lobbyismus Lobbyismus]). Durch die Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke (Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt. Output sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Bestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer und Verfahren der Regelsetzung ===&lt;br /&gt;
Die '''Regelsetzer für Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften''' sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU]&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes]&lt;br /&gt;
* Länder: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht]&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht]&lt;br /&gt;
* DGUV: [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung]&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ...&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die privaten '''Regelsetzer für FM-relevante Normen und Richtlinien mit hoher Verbindlichkeit''' sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* DIN: [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]&lt;br /&gt;
* DVGW: [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.]&lt;br /&gt;
* VDE: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.]&lt;br /&gt;
* VDI: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure Verein Deutscher Ingenieure e.V.]&lt;br /&gt;
Die privaten '''Regelsetzer für FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen mit geringerer Verbindlichkeit''' sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* AMEV [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen]&lt;br /&gt;
* GEFMA: [http://www.gefma.de GEFMA e.V.]&lt;br /&gt;
* ''fortzusetzen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelwerke und deren Verbindlichkeit für den Anwender ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: u.a. [http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Regeln Technische Regeln], [http://de.wikipedia.org/wiki/Technikklausel Technikklauseln], Verbindlichkeit durch Verweis oder durch Vertrag)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Änderungen von Regelwerken und Regelwerksverfolgung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: Methoden zur Änderung von Regelwerken; Formen der Verkündung von Änderungen; Regelwerksverfolgung/Regelwerksmanagement z. B. in ISO 9001, 14001, GEFMA 710)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deregulierung ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen: [http://de.wikipedia.org/wiki/Deregulierung Deregulierung])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
''(zu ergänzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2: Behörden-Ebene (gelb) ==&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genehmigungen und Erlaubnisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Diverse Aktivitäten innerhalb des FM stehen unter einem [http://de.wikipedia.org/wiki/Genehmigungsvorbehalt Genehmigungsvorbehalt], d.h. sie bedürfen einer Genehmigung oder Erlaubnis. Hierzu zählen u.a.:&lt;br /&gt;
* Ausübung bestimmter Gewerbe (z. B. Bewachungsgewerbe nach [http://www.gesetze-im-internet.de/gewo/__34a.html § 34a Gewerbeordnung (GewO)])&lt;br /&gt;
* Arbeitnehmerüberlassung (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/a_g/__1.html § 1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder wesentliche Änderung baulicher Anlagen (nach [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauordnungen_(Deutschland) Landes-Bauordnungen])&lt;br /&gt;
* Errichtung oder Betrieb umweltrelevanter technischer Anlagen (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__4.html § 4 BImSchG])&lt;br /&gt;
* Montage, Installation, Betrieb, wesentliche Veränderungen und Änderungen der Bauart oder der Betriebsweise von bestimmten [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberwachungsbed%C3%BCrftige_Anlage überwachungsbedürftigen Anlagen] (nach [http://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv/__13.html § 13 BetrSichV])&lt;br /&gt;
* Durchführung von Veranstaltungen mit 200 Personen oder mehr (= Versammlungen nach VStättVOen) (soweit nicht durch eine bestehende Baugenehmigung bereits abgedeckt)&lt;br /&gt;
* ''(weitere)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zuständigen Genehmigungsbehörden führen auf Antrag Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren durch, z. B. für [http://de.wikipedia.org/wiki/Baugenehmigung Baugenehmigungen], Betriebs- oder Änderungsgenehmigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Input für Genehmigungsverfahren sind einerseits die Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden [http://de.wikipedia.org/wiki/Bauleitplanung Bauleitplanung] mit [http://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan Bebauungsplänen]. Output sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflagen und Nebenbestimmungen in Bescheiden sind rechtlich bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier sind die Prozessschritte der Genehmigungsverfahren (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Auflagen und Nebenbestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und ggf. den Abbruch baulicher und technischer Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behördliche Aufsicht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht.&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3: Kunden-Ebene (grün) ==&lt;br /&gt;
Die dritte Ebene im FM-3D-Modell ist die '''Kunden-/Nutzer-Ebene'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedarfsplanung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)]]&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auftragsvergaben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)]]&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=50"/>
				<updated>2014-03-19T08:01:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:FM-3D Bild-10 72dpi.jpeg|200px|thumb|right|FM-3D-Modell]]&lt;br /&gt;
Hier entsteht ein Wiki über '''FM-3D: Prozess- und Datenmodell Facility Management''', kurz: '''FM-3D-Modell'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Mangels Zeit und Erfahrung mit Wiki's wird's aber eine Weile dauern; sorry)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zweck eines FM-Modells]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bisherige Modelle für GM, FM, QM]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[FM-3D: Erste Dimension: Die Handlungsebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[FM-3D: Zweite Dimension: Die Interaktion zwischen den Handlungsebenen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[FM-3D: Dritte Dimension: Die Interaktion zwischen den Lebenszyklusphasen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Hinweise zu Wiki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=49</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=49"/>
				<updated>2014-03-18T23:32:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Normative Ebene im FM ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung. Input für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen (Lobbyismus). Durch die verschiedenen Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke (Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt. Output sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Bestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nachfolgend zu erläutern: Die einzelnen Regelsetzer, deren Regelwerke, deren Verbindlichkeit, die Technikklauseln, die Deregulierung, die Veränderungsdynamik, die Notwendigkeit einer Regelwerksverfolgung etc.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Regelsetzer und Verfahren der Regelsetzung ===&lt;br /&gt;
Die '''Regelsetzer für Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften''' sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Länder: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* DGUV: [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ...&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die privaten '''Regelsetzer für FM-relevante Normen und Richtlinien mit hoher Verbindlichkeit''' sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* DIN: [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]&lt;br /&gt;
* DVGW: [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.]&lt;br /&gt;
* VDE: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.]&lt;br /&gt;
* VDI: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure Verein Deutscher Ingenieure e.V.]&lt;br /&gt;
Die privaten '''Regelsetzer für FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen mit geringerer Verbindlichkeit''' sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* AMEV [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen]&lt;br /&gt;
* GEFMA: [http://www.gefma.de GEFMA e.V.]&lt;br /&gt;
* ''fortzusetzen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2.1: Behörden-Ebene (Genehmigungen)==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen)(frontal)]]&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier erfolgen zunächst FM-relevante Genehmigungsverfahren, z. B. für Bau-, Betriebs- oder Änderungsgenehmigungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Input für Genehmigungsverfahren sind einerseits Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden Bauleitplanung mit Bebauungsplänen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Output der Genehemigungsverfahren sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier sind die Prozessschritte der Genehmigungsverfahren (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Auflagen und Nebenbestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und ggf. den Abbruch baulicher und technischer Anlagen.&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2.2: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht)==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht)(frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht.&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3.1: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung)==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung)(frontal)]]&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3.2: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben)==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben)(frontal)]]&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=48</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=48"/>
				<updated>2014-03-18T23:03:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Normative Ebene im FM ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene''' im FM.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die für FM relevante Regelsetzung. Input für die Regelsetzung sind die öffentliche Meinung, die politische bzw. fachliche Willensbildung innerhalb der regelsetzenden Gremien und der Einfluss von Interessengruppen (Lobbyismus). Durch die verschiedenen Regelsetzer werden in festgelegten Prozessschritten (entlang der y-Achse) Regelwerke (Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben bzw. in Kraft gesetzt. Output sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Verfahren zum Verfassen von Regelwerken sind lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Bestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. für jede Lebenszyklusphase (LzPh.) entlang der x-Achse bestehen eigene normative Bestimmungen, z. B. Planungsbestimmungen für die LzPh. 2 (Planung), Baubestimmungen für die LzPh. 3 (Errichtung), Betriebsbestimmungen für die LzPh. 6 (Betrieb &amp;amp; Nutzung) usw.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Nachfolgend zu erläutern: Die einzelnen Regelsetzer, deren Regelwerke, deren Verbindlichkeit, die Technikklauseln, die Deregulierung, die Veränderungsdynamik, die Notwendigkeit einer Regelwerksverfolgung etc.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die '''Regelsetzer für Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften''' sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* EU: [http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsetzung_der_EU Rechtsetzung der EU]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bund: [http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzgebungsverfahren_(Deutschland) Gesetzgebungsverfahren des Bundes]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Länder: [http://de.wikipedia.org/wiki/Landesrecht Landesrecht]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Städte und Gemeinden: [http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunalrecht_(Deutschland) Kommunalrecht]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* DGUV: [http://de.wikipedia.org/wiki/DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Staatliche Ausschüsse: ...&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die privaten '''Regelsetzer für FM-relevante Normen und Richtlinien mit hoher Verbindlichkeit''' sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* DIN: [http://de.wikipedia.org/wiki/DIN Deutsches Institut für Normung e.V.]&lt;br /&gt;
* DVGW: [http://de.wikipedia.org/wiki/DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.]&lt;br /&gt;
* VDE: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_Elektrotechnik,_Elektronik_und_Informationstechnik Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V.]&lt;br /&gt;
* VDI: [http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_Deutscher_Ingenieure Verein Deutscher Ingenieure e.V.]&lt;br /&gt;
Die privaten '''Regelsetzer für FM-relevante Richtlinien und Verbandsempfehlungen mit geringerer Verbindlichkeit''' sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* AMEV [http://de.wikipedia.org/wiki/AMEV Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen]&lt;br /&gt;
* GEFMA: [http://www.gefma.de GEFMA e.V.]&lt;br /&gt;
* ''fortzusetzen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2.1: Behörden-Ebene (Genehmigungen)==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-22a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Genehmigungen)(frontal)]]&lt;br /&gt;
Die zweite Handlungsebene im FM-3D-Modell ist die '''Behörden-Ebene'''.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier erfolgen zunächst FM-relevante Genehmigungsverfahren, z. B. für Bau-, Betriebs- oder Änderungsgenehmigungen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Input für Genehmigungsverfahren sind einerseits Genehmigungsanträge, andererseits die Vorgaben aus den genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, wie z. B. einer bestehenden Bauleitplanung mit Bebauungsplänen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Output der Genehemigungsverfahren sind Genehmigungsbescheide mit Auflagen und Nebenbestimmungen, die wiederum als Input für Prozesse auf anderen Handlungsebenen dienen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch hier sind die Prozessschritte der Genehmigungsverfahren (entlang der y-Achse) lebenszyklus-unabhängig, jedoch sind die resultierenden Auflagen und Nebenbestimmungen lebenszyklus-spezifisch, d.h. es gibt Auflagen für die Errichtung, den Betrieb, die wesentliche Änderung und ggf. den Abbruch baulicher und technischer Anlagen.&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 2.2: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht)==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-23a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht)(frontal)]]&lt;br /&gt;
Innerhalb der Behörden-Ebene erfolgt ferner die behördliche Aufsicht.&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3.1: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung)==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-24a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung)(frontal)]]&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 3.2: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben)==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-25a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben)(frontal)]]&lt;br /&gt;
''(fortzusetzen)''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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				<updated>2014-03-18T18:55:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Kunden-Ebene (Auftragsvergaben) (perspektivisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kunden-Ebene (Bedarfsplanung) (perspektivisch)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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				<updated>2014-03-18T18:29:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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				<updated>2014-03-18T18:28:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Behörden-Ebene (Behördl. Aufsicht) (perspektivisch)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:FM-3D Bild-22a 300dpi.jpeg</title>
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				<updated>2014-03-18T18:26:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Behörden-Ebene (Genehmigungen) frontal&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Behörden-Ebene (Genehmigungen) frontal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:FM-3D Bild-22 300dpi.jpeg</title>
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				<updated>2014-03-18T18:25:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Behörden-Ebene (Genehmigungen) perspektivisch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Behörden-Ebene (Genehmigungen) perspektivisch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=39</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
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				<updated>2014-03-16T23:19:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: /* Handlungsebene 1: Normative Ebene */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Normative Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (frontal)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene'''. Hier erfolgt die Regelsetzung. Durch verschiedene Regelsetzer werden Regelwerke (Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben. Output sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=38</id>
		<title>FM-3D:Erste Dimension: Die Handlungsebenen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=FM-3D:Erste_Dimension:_Die_Handlungsebenen&amp;diff=38"/>
				<updated>2014-03-16T23:17:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Die Seite wurde neu angelegt: „ == Handlungsebene 1: Normative Ebene == Bild: Normative Ebene (perspektivisch) Datei:FM-3D_Bild-21a_300…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Handlungsebene 1: Normative Ebene ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg|200px|thumb|left|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg|200px|thumb|right|Bild: Normative Ebene (perspektivisch)]]&lt;br /&gt;
Die oberste, erste Handlungsebene des FM-3D-Modells ist die '''Normative Ebene'''. Hier erfolgt die Regelsetzung. Durch verschiedene Regelsetzer werden Regelwerke (Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften, Normen und Richtlinien) unterschiedlicher Verbindlichkeit verfasst und herausgegeben. Output sind normative Bestimmungen, die als Input für Prozesse auf den anderen Handlungsebenen dienen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<id>http://fm-3d.de/index.php?title=Datei:FM-3D_Bild-21a_300dpi.jpeg&amp;diff=37</id>
		<title>Datei:FM-3D Bild-21a 300dpi.jpeg</title>
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				<updated>2014-03-16T23:00:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Normative Ebene (frontal)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Normative Ebene (frontal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://fm-3d.de/index.php?title=Datei:FM-3D_Bild-21_300dpi.jpeg&amp;diff=36"/>
				<updated>2014-03-16T22:58:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ulrich Glauche: Normative Ebene (perspektivisch)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Normative Ebene (perspektivisch)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ulrich Glauche</name></author>	</entry>

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